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Änderungsverordnungen für industrielle Metall- und Elektroberufe und Mechatroniker im Bundesgesetzblatt erschienen

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Am 13. Juni wurden im Bundesgesetzblatt die Änderungsverordnungen für die industriellen Metall- und Elektroberufe und den Mechatroniker veröffentlicht. Sie treten zum 1. August 2018 in Kraft. Die wesentlichen Neuerungen der Änderungsverordnungen bestehen in der neuen Berufsbildposition „Digitalisierung der Arbeit, Datenschutz und Informationssicherheit“ sowie optionale, kodifizierte Zusatzqualifikationen als Anlagen zu den Änderungsverordnungen. Die Änderungsverordnungen insgesamt gelten ab dem 1. August 2018 verpflichtend für alle neuen Ausbildungsverhältnisse. In bereits bestehenden Ausbildungsverhältnissen können sie nur angewendet („umgeschrieben“) werden, wenn Teil 1 der Abschlussprüfung noch nicht absolviert wurde. Die Zusatzqualifikationen können ab dem Inkrafttreten in allen bereits bestehenden Ausbildungsverhältnissen genutzt werden.

Eine DIHK-Arbeitsgruppe mit Vertretern aus allen Bundesländern hat parallel zur Teilnovellierung einen IHK-Leitfaden zur Umsetzung der Neuerungen in der Prüfungsorganisation erarbeitet. Es handelt sich dabei um ein Dokument, das nicht nur für IHKs, sondern auch für Ausbildungsbetriebe, Auszubildende sowie Prüfer entwickelt wurde.

Wesentliche Inhalte des Leitfadens sind:
• Komprimierte Informationen über die Änderungen und Neuerungen in den Ausbildungsordnungen
• Hinweise und Orientierungshilfen zur Umsetzung der Prüfung der neuen Zusatzqualifikationen
• Häufige Fragen und Antworten zur Prüfung der Zusatzqualifikationen
• Ausgewählte Muster und Vorlagen