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Berufsbildungsausschuss befasst sich mit der Umsetzung der Inklusion in der beruflichen Bildung

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Die Mitglieder des Berufsbildungsausschusses der IHK Neubrandenburg berieten sich in ihrer dritten Sitzung im Jahr 2019 ausführlich zu den notwendigen Rahmenbedingungen, den aktuellen Entwicklungen und kommenden Herausforderungen einer inklusiven beruflichen Bildung.

Martina Negnal vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur M-V berichtete aus der Arbeit der AG Inklusion des Landes in den Themenfeldern, Entwicklung von Fachpraktikerregelungen, Zusammenarbeit zwischen Betrieb und Berufsschule, Qualifizierung der Berufsschullehrkräfte zur Inklusion, Erarbeitung von Handreichungen für Lehrer und Ausbilder. Am Beispiel der inklusiven Beschulung von Tischlern, Holzmechanikern und Holzbearbeitern schildern die Schulleiterin des RBB Müritz am Standort Waren, Birgit Köpnick und der Fachbereichsleiter, Udo Sievert, die Herausforderungen für Lehrer und sonderpädagogische Kräfte an der Berufsschule.

Die Mitglieder verständigen sich in der Diskussion auf eine Überprüfung und der sehr differenzierten Fachpraktikerregelungen im Land. Ziel wird hier die Angleichung von Ausbildungsregelungen der verschiedenen zuständigen Stellen für die Berufsausbildung oder die Ablösung durch bundeseinheitliche Regelungen sein.