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IHK informiert über Änderungen zu Umschulungen und Berufsanschlussfähigen Teilqualifikationen

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Am 19. April 2017 trafen sich vierzig Vertreterinnen und Vertreter von Bildungsdienstleistern der Region der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern. Im Vordergrund stand die Neufassung der Umschulungsrichtlinie. Die Veränderungen wurden aufgrund gesetzlicher Neuregelungen (AWStG) sowie der fortschreitenden Digitalisierung in der beruflichen Bildung vorgenommen. Weiterhin wurden die Teilnehmenden zu den Veränderungen der Verordnung über die Berufsausbildung im Einzelhandel ab 1. August 2017 sowie zu Entwicklungen der Ausbildungs- und Fortbildungsprüfungen informiert. Ein wesentlicher Schwerpunkt war die Weiterentwicklung der Berufsanschlussfähigen Teilqualifikation.

Den Bildungsdienstleistern und Betrieben wird hiermit ein Instrument in die Hand gegeben, ihren Beitrag zur Fachkräftesicherung in der Region zu leisten. Kornelia Gruel und Klaus-Peter Köpcke griffen als Vertreter der Agenturen für Arbeit Neubrandenburg und Greifswald dieses Thema in Ihren Vorträgen auf. Sie informierten über Fördervoraussetzungen und Planungen. Im Rahmen des von den Arbeitsagenturen aufgenommenen Bildungsmarketings stehen abschlussorientierte Maßnahmen im Vordergrund.

Frauke Hilgemann vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit MV und Dr. Speiser von der Gesellschaft für Struktur- und Arbeitsmarktentwicklung gaben den Bildungsdienstleistern einen Ausblick zu den geplanten Änderungen der „Richtlinie zur Förderung der Anpassungsfähigkeit der Beschäftigten und Unternehmen an den Wandel“.