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Neuer Musterberufsausbildungsvertrag ab 1. Oktober 2017 gültig

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Ab dem 1. Oktober 2017 (bereits bestehende Ausbildungsverträge sowie Ausbildungsverträge, die bis zum 30. September 2017 abgeschlossen werden, sind von dieser Änderung nicht betroffen) sind Ausbildende und Auszubildende verpflichtet, die Form der Führung des Ausbildungsnachweises – schriftlich oder elektronisch – vertraglich festzulegen (§§ 11 Absatz 1 Satz 2 Nr. 10, 13 Satz 2 Nr. 7, 104 Absatz 3 BBiG).

Diese Vorgabe des Gesetzgebers wurde im neu gestalteten Feld „H“ des Musters mittels Einfügung eines Ankreuzfeldes umgesetzt. Für die Hinweise auf anzuwendende Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen sowie sonstige Vereinbarungen (Feld „H“ alte Fassung) ist nunmehr das Feld „I“ vorgesehen.

Und das sind weitere wesentliche Änderungen:

  • Mittels eines neuen Ankreuzfeldes kann angegeben werden, ob die Berufsausbildung im Rahmen eines dualen Studiums stattfindet.
  • Sowohl E-Mail-Adresse als auch Mobil-/Telefonnummer des/der Auszubildenden können (freiwillig) angegeben werden.
  • Die vom/von der Auszubildenden zuletzt besuchte allgemeinbildende Schule ist nicht mehr anzugeben.
  • Die Schlüsselnummern „01“ und „02“ zur Angabe des höchsten allgemeinen Schulabschlusses des/der Auszubildenden (vormals Fußnote 4, jetzt Fußnote 3) wurden sprachlich angepasst.
  • Feld „A“ ist inhaltlich unverändert, im Hinblick auf die Angabe des Verkürzungsgrundes aber nunmehr offen formuliert.
  • Dem Feld „E“ wurde im Hinblick auf die Beantragung der Teilzeitausbildung das Ankreuzfeld „ja“ hinzugefügt.
  • Das ausgefüllte Dokument ist speicherbar.