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„Zuschuss zur Ausbildungsvergütung“ zur Vermeidung von Kurzarbeit

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Mit dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ soll verhindert werden, dass die Corona-Krise zu einer Krise für die berufliche Zukunft junger Menschen wird. Ausbildungsplätze sollen auch in der Krise geschützt und das bisherige Ausbildungsniveau der Ausbildungsbetriebe und ausbildenden Einrichtungen aufrechterhalten werden, begonnene Berufsausbildungen fortgeführt und neue Ausbildungskapazitäten geschaffen werden, um jungen Menschen eine sichere Zukunftsperspektive zu geben.

Neben der „Ausbildungsprämie“, „Ausbildungsprämie plus“ und „Übernahmeprämie“, gewährt der Bund über die Agenturen für Arbeit „Zuschüsse zur Ausbildungsvergütung“.

Ziel der Förderung ist, Kurzarbeit bei Auszubildenden zu vermeiden, um trotz Arbeitsausfall im Ausbildungsbetrieb die Fortführung laufender Ausbildungen zu unterstützen. Zuschüsse zur Ausbildungsvergütung werden einem Ausbildungsbetrieb gewährt, der:

  • Kurzarbeit durchführt und
  • trotz relevantem Arbeitsausfall aufgrund der Corona-Krise im Betrieb oder in einer Betriebsabteilung
  • in einer förderfähigen Berufsausbildung im Sinne der Richtlinie (siehe weiterführende Beiträge), Nummer 2.5,
  • Auszubildende und − außerhalb von Zeiten des Berufsschulunterrichts − deren Ausbilderinnen/Ausbilder, die jeweils von erheblichem Arbeitsausfall betroffen sind, nicht in Kurzarbeit bringt oder hält, sondern seine laufenden Ausbildungsaktivitäten fortsetzt.

Weitere Informationen erhalten Sie auch beim Arbeitgeberservice der Agenturen für Arbeit Neubrandenburg und Greifswald sowie bei den Ausbildungsberatern der IHK.