LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis 2019 ausgelobt

10.000 Euro Preisgeld winken - jetzt bis 13. September bewerben!

 

Nach Verlängerung der ursprünglich bis zum 30. August 2019 laufenden Einreichungsfrist können sich Unternehmen, Einzelpersonen und Projektgruppen von Forschungseinrichtungen nunmehr bis zum 13. September 2019 um den "LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis Mecklenburg-Vorpommern 2019" bewerben, der mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro dotiert ist.

Vergeben wird der Preis vom Land und den IHKs in MV. Damit soll der erfolgreiche Transfer von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen aus Mecklenburg-Vorpommern in die wirtschaftliche Nutzung in Form von Produkten, Verfahren und technologischen Dienstleistungen gewürdigt werden. Auch sollen Wissenschaftler dazu ermuntert werden, ihre Arbeitsergebnisse intensiver in die Unternehmen einzubringen, um zukunftsorientierte und hochwertige Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern. Schirmherr ist der Wirtschaftsminister. 

Die Jury bewertet die Bewerbungen für den "LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis Mecklenburg-Vorpommern 2019" nach den Kriterien technische bzw. wirtschaftliche Vorteile und Umsetzbarkeit, Neuheitsgrad / Aktualität / Anwendungsbreite, Nutzung des Technologietransfers zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, unternehmerische Leistung / Risikobereitschaft / persönlicher Einsatz, wirtschaftlicher Erfolg / Marktfähigkeit / Schaffung von Arbeitsplätzen.

Die Preisverleihung ist am 23. Oktober 2019 in Greifswald. 

Die Bewerbungsfrist läuft nach Verlängerung bis zum 13. September 2019. Die Ausschreibungs- und Bewerbungsunterlagen (in einer Datei) können Sie dem Downloadbereich auf dieser Seite sowie der offiziellen Seite des Preises entnehmen. Bitte beachten Sie die in den Unterlagen angegebenen Bedingungen. Die Bewerbungen nehmen die Industrie- und Handelskammern Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern, Rostock und Schwerin entgegen. Per Post bzw. E-Mail senden Sie bitte Ihre Bewerbungsunterlagen an folgende Adresse:

IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern
Gunnar Hagemann
Katharinenstraße 48, 17033 Neubrandenburg,
E-Mail: gunnar.hagemann@neubrandenburg.ihk.de

 

-----Schauen Sie auch auf der offiziellen Homepage des LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreises vorbei: www.boelkowpreis.de -----

 

 

Ludwig-Bölkow-Technologiepreis 2018 geht an GWA Hygiene

Sonderpreis Digitalisierung für Philipp Engel (Hochschule Neubrandenburg)

Die drei Industrie- und Handelskammern Neubrandenburg, Rostock und Schwerin haben am 19. November 2018 gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium M-V den LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis verliehen. Er ging an das junge Unternehmen GWA Hygiene GmbH aus Stralsund. Zugleich wurde ein Sonderpreis Digitalisierung vergeben. Dieser wurde gestiftet von der Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern GmbH. Er ging an Philipp Engel von der Hochschule Neubrandenburg.

Dem GWA-Gründungsgesellschafter Maik Gronau wurde der mit 10.000 Euro dotierte Preis durch den IHK-Vizepräsidenten Matthias Belke und Dr. Stefan Rudolph, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit MV überreicht. Der Sonderpreis Digitalisierung, mit 2.500 EUR dotiert, wurde durch den Geschäftsführer der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Thomas Drews, übergeben.


Elf Bewerbungen aus Mecklenburg-Vorpommern gingen für den LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis 2018 ein. Der Preis wird jährlich vom Wirtschaftsministerium gemeinsam mit den drei Industrie- und Handelskammern des Landes vergeben.

Der LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis wurde vergeben für "Digitaler Assistent für die Krankenhaushygiene "NosoEx". Das Hygienemonitoringsystem "NosoEx" schafft Transparenz beim Desinfektionsverhalten und einen Anreiz zur verbesserten Händehygiene. "NosoEx" besteht aus einer webbasierten Software und Hardware-Komponenten, die sich nahtlos in die Krankenhaus-Infrastruktur integrieren lassen. Die vorhandenen Desinfektionsmittelspender werden dafür um eine Sensorik ergänzt und die Mitarbeiter erhalten einen Berufsgruppen-Transponder. Folglich wird das Desinfektionsverhalten je Spender, Station und Berufsgruppe erfasst. Aus diesen Daten können Handlungsempfehlungen abgeleitet werden, um letztlich Krankenhausinfektionen zu reduzieren.

Der Sonderpreis Digitalisierung erhielt das „Open Automatic Deformation Monitoring System (OpenADMS)“.
Das Monitoring-System OpenADMS ist eine Software-Plattform für die messtechnische Überwachung von Ingenieurbauwerken (Brücken, Tunnel, Dämme, etc.) und sonstigen Gebäuden, aber auch von Rutschhängen, Steilküsten und Geländeoberflächen. Dabei werden mögliche Deformationen überwachter Objekte mit Hilfe von Sensoren zeitkontinuierlich und automatisiert erfasst. OpenADMS speichert, analysiert und verteilt erfasste Messwerte innerhalb drahtloser Sensornetzwerke und kann bei der Überschreitung von Grenzwerten automatisch einen optisch-akustischen Alarm auslösen oder Warnmeldungen per SMS, E-Mail oder Kurzmitteilungsdienst verschicken. Das System ist zu allen modernen Betriebssystemen und Computer-Plattformen kompatibel. Die Fernwartung erfolgt über eine webbasierte Benutzeroberfläche.