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Deutsch-Polnischer Wirtschaftskreis am 20.02.2018: Was wird aus den Peenemünder Versuchsanstalten?

© HTM Peenemünde GmbH

Der Deutsch-Polnische Wirtschaftskreis befasst sich am 20. Februar mit dem Thema „Was wird aus den Ruinen der Peenemünder Versuchsanstalten?“ Diese waren von 1936 bis 1945 das größte militärische Forschungszentrum Europas. Auf einer Fläche von 25 km² arbeiteten bis zu 12.000 Menschen gleichzeitig an neuartigen Waffensystemen, wie etwa dem weltweit ersten Marschflugkörper und der ersten funktionierenden Großrakete. Beide wurden von den Nazis als Waffen gegen die Zivilbevölkerung konzipiert, größtenteils von Zwangsarbeitern gefertigt und gelangten ab 1944 als „Vergeltungswaffen“ zum Einsatz im Zweiten Weltkrieg.

Auf 25 km² sind heute neben weiteren Boden- und Baudenkmälern die Ruinen der ehemaligen Peenemünder Versuchsanstalten zu finden. Das Gelände ist eines der größten Flächendenkmale Deutschlands. Große Teile des Areals, auf dem sich das Historisch-Technische Museum (HTM) befindet, gelten immer noch als munitionsbelastet.

Vor dem Hintergrund der historischen Entwicklung Peenemündes wird der Wirtschaftskreis ein spannendes Projekt universitärer Zusammenarbeit zur weiteren Nutzung dieser Stätte vorstellen. Es kann als Beispiel für den Umgang mit munitionsbelasteten historischen und Kulturdenkmälern im internationalen Maßstab dienen.

Als Referenten konnten Michael Gericke, Geschäftsführer der HTM Peenemünde GmbH, Dr. Peter Schneider, TU Cottbus, und Dr. habil. Hubert Czerepok von der Kunstakademie in Szczecin gewonnen werden.

Wann:
Dienstag, 20. Februar 2018 um 16:30 Uhr

Wo:
Radisson Blu Hotel Szczecin
Raum Copernicus, 11. Etage
Plac Rodła 10
PL-70-419 Szczecin

Um Anmeldung wird gebeten.