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IHK Nord-Delegationsreise bis 31. August in China

© IHK Nord

Shenzhen ist weltweit bekannt als das „Silicon Valley Chinas“. Die gesamte Stadt wird oft als Startup bezeichnet. Sie ist extrem jung und innerhalb kürzester Zeit rasant gewachsen. Noch 1980 war Shenzhen eine Kleinstadt mit rund 30.000 Einwohnern, heute zählt sie mehr als zehn Millionen Einwohner. Dies ist das Ergebnis eines politischen Experiments: Shenzhen wurde 1980 zur ersten Sonderwirtschaftszone der VR China erklärt. Mittlerweile ist die Stadt eine Hightech-Metropole.

Durch die industriepolitische Strategie „Made in China 2025“ will das Land zur führenden Hightech-Nation aufsteigen. Bis 2025 sollen 70 Prozent der in China genutzten Elektrofahrzeuge, Roboter und Hochtechnologieprodukte auf heimischem Boden hergestellt werden. Huawei oder der Online-Konzern Tencent sind dabei technologische Leuchttürme vor Ort. Daneben gibt es vor allem in Shenzhen hunderttausende kleine Firmen, die mit ihren Komponenten und Erfindungen den Großen zuarbeiten. Während in anderen Ländern Gesichtserkennung, künstliche Intelligenz und Roboter oft mit Skepsis betrachtet werden, kann es in Shenzhen nicht schnell genug voran gehen auf dem Weg zur nächsten Erfindung.

Wir werden im Rahmen von Unternehmensbesuchen, branchenspezifischen Gesprächen sowie Veranstaltungen mit lokalen Startups und Akteuren Einblicke in das Ökosystem von Shenzhen geben. Unter Federführung der IHK zu Flensburg hat die IHK Nord, der Zusammenschluss der zwölf norddeutschen Industrie- und Handelskammern, dafür eine Delegationsreise für norddeutsche Unternehmen vom 24. bis 31. August 2019 nach Shenzhen und Hongkong (China) organisiert.

Die IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern ist durch ihren Präsidenten Dr. Wolfgang Blank vertreten. 


Im Foto: Am zweiten Tag besuchte die Delegation die Firma UBTECH. Ein Unternehmen, das sich mit der Forschung und Entwicklung von künstlicher Intelligenz befasst.