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Ab sofort: Einkaufen in vielen Geschäften und Dienstleistungsunternehmen nur noch mit Testergebnis

© jarun011 / Adobe Stock

Die Corona-Testpflicht in großen Teilen MVs wurde ausgeweitet. Kunden müssen ab heute einen negativen Corona-Test im Einzelhandel bei click&meet vorlegen. Die bisherigen Ausnahmen zu Supermärkten, Baumärkten, Drogerien, Tankstellen, Tierbedarf und weitere bleiben aber bestehen. Anbieter von körpernahen Dienstleistungen wie bspw. Kosmetikstudios müssen das Testergebnis schon seit dem 31. März von ihren Kunden einfordern.

Das Schnelltest-Ergebnis darf maximal 24 Stunden alt sein. Der Test des Kunden muss in einer Apotheke, in einem Schnelltestzentrum, beim Arbeitgeber (wenn er denn einen anbietet) oder direkt im Geschäft gemacht werden. „Wenn der Kunde seinen Test im Geschäft, also vor Ort macht, ist wichtig, dass dieser Test vor den Augen des Personals erfolgt“, sagt Heide Klopp, Leiterin im Bereich E-Government/Recht in der IHK Neubrandenburg und weist darauf hin: „Mit diesem Testergebnis darf der Kunde nur in dem Geschäft einkaufen, in dem er den Test gerade gemacht hat. Nur einen Laden weiter gilt das Testergebnis nicht mehr.“

Weiter weist sie darauf hin, dass der jeweilige Händler bei einem Test vor Ort das Ergebnis zu dokumentieren und vier Wochen lang aufzubewahren hat.