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Arbeit auf Abruf – Was ist zu beachten?

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Die wesentlichen Vorschriften zu Arbeitszeiten und Arbeitszeitmodellen finden sich im Arbeitszeitgesetz, im Teilzeit- und Befristungsgesetz sowie ergänzend in Tarifverträgen. Ein Modell ist die sogenannte Arbeit auf Abruf. Mit ihr können Arbeitsspitzen und Tätigkeiten mit stark schwankendem Arbeitsanfall kompensiert werden.

Bereits zum Jahresbeginn 2019 hat der Gesetzgeber die Arbeit auf Abruf neu geregelt. Der Begriff wird in § 12 des Teilzeit- und Befristungsgesetzes (TzBfG) definiert als Beschäftigungsverhältnis, bei denen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbaren, dass der Arbeitnehmer seine Arbeitsleistung entsprechend dem Arbeitsanfall zu erbringen hat.

Dabei geht das Gesetz davon aus, dass eine bestimmte Dauer der wöchentlichen und täglichen Arbeitszeit im Arbeitsvertrag verankert wird. Achtung: Ist keine Mindest- oder Höchstarbeitszeit festgelegt, gilt per Gesetz eine Arbeitszeit von 20 Stunden pro Woche als vereinbart. Das heißt, Arbeitgeber müssen auch dann 20 Stunden vergüten, wenn diese tatsächlich nicht in vollem Umfang abgerufen wurden.

Weiterführende Informationen zur Arbeit auf Abruf finden Sie in unserem Merkblatt.