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IHK informiert über Änderungen für Immobilienmakler und Wohnimmobilienverwalter

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Der Bundesrat hat am 22. September den Beschluss des Bundestages vom 22. Juni des Gesetzes zur Einführung einer Berufszugangsregelung für gewerbliche Immobilienmakler und Wohnimmobilienverwalter gebilligt. Danach benötigen Wohnimmobilienverwalter zukünftig eine Erlaubnis und eine Berufshaftpflichtversicherung.

Immobilienmakler und Verwalter von Wohnimmobilien werden zudem verpflichtet, sich innerhalb von drei Jahren insgesamt 20 Stunden fortzubilden. Lediglich Makler und Verwalter, die einen staatlich anerkannten Aus- oder Fortbildungsabschluss wie Immobilienkaufmann oder Immobilienfachwirt haben, sind in den ersten drei Jahren nach Aufnahme ihrer Tätigkeit von der Fortbildungspflicht befreit.

Mit der Einführung der Fortbildungspflicht hat der Bundestag den ursprünglich von der Bundesregierung geplanten Sachkundenachweis ersetzt. Er sah vor, dass Verwalter und Makler ihre Kenntnisse durch eine IHK Sachkundeprüfung belegen.

Das Gesetz tritt überwiegend am Tag nach seiner Verkündung in Kraft. Die Pflicht zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung sowie die Fortbildungspflicht für Makler und Immobilienverwalter treten hingegen erst neun Monate nach der Verkündung in Kraft. Das beschlossene Gesetz soll möglichst rasch im Bundesgesetzblatt verkündet werden.