Startseite Recht und Steuern ·

IHK informiert zum Geldwäschegesetz – Unternehmen treffen zahlreiche Pflichten

© IHK

Das „Gesetz über das Aufspüren von Gewinnen aus schweren Straftaten“, besser bekannt als „Geldwäschegesetz“, war Thema einer Informationsveranstaltung von IHK und Handwerkskammer für Unternehmen in der Region Neubrandenburg. Das Gesetz verpflichtet viele Branchen zu Nachweis-, Aufbewahrungs- und Meldepflichten. Mit Inkrafttreten des neuen Geldwäschegesetzes am 26. Juni 2017 wurde der ohnehin umfangreiche Pflichtenkatalog, den gewerbliche Unternehmen beachten müssen, noch einmal erweitert. Neue Instrumente wie das Transparenzregister wurden eingeführt, die Sanktionen bei Verstößen verschärft.

Fragen gab es seitens der Unternehmerschaft insbesondere zur praktischen Umsetzung beispielsweise der Identifizierungspflicht oder zum Ablauf einer Verdachtsmeldung. Der Referent, Mario Freytag, konnte dazu Handlungsempfehlungen für den betrieblichen Alltag geben. „In Zweifelsfällen“, so Freytag, „holen Sie sich Hilfe bei ihrer Aufsichtsbehörde.“ Die Aufsicht nach dem Geldwäschegesetz liegt im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit. Auf der Internetseite werden Formulare und Informationen für Verpflichtete bereitgestellt.

Den Vortrag von Mario Freytag sowie weitergehende Informationen rund um das Thema Geldwäscheprävention finden Sie in den Downloads.