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Wirtschaftsschutz in der digitalen Welt – Verband Bitkom stellt neue Studie vor

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Mit einem Gesamtschaden von rund 55 Milliarden Euro haben Spionage, Sabotage und Datenklau im Jahr 2016 bei deutschen Unternehmen zugeschlagen. Das ergibt sich aus der aktuellen Studie des Digitalverbandes Bitkom.

Jedes zweite Unternehmen (53 Prozent) ist danach in den vergangenen zwei Jahren Opfer eines solchen Angriffs geworden, wobei kleine und mittelständische Unternehmen, die besonders innovativ sind, im Fokus der Angreifer stehen. Ganz überwiegend (62 Prozent) kommen die Täter aus dem Kreis aktueller oder ehemaliger Mitarbeiter, gefolgt von Mitbewerbern, Kunden, Lieferanten (41 Prozent).

Bei der Entdeckung eines Angriffs hilft oft der Zufall nach (30 Prozent), während das eigene technische Sicherheitssystem  aus Virenscanner und Firewall nur in einem Prozent der Fälle für Aufdeckung sorgte. Schlagwortartig weist die Studie auf die wichtigsten Mechanismen hin, um den Schutz in den Betrieben zu erhöhen. Neben der technischen IT-Sicherheit sind dies insbesondere organisatorische und Schulungsmaßnahmen.

Die Studie ist hier abrufbar.