Startseite Standortpolitik ·

IHK Nord diskutiert Positionen zur Zukunft Norddeutschlands mit Bundeskanzlerin Merkel

© Thomas Kunsch

Welche Maßnahmen muss der Norden einleiten, um Zukunftsherausforderungen als Wirtschaftsregion anzunehmen? Ist die norddeutsche Wirtschaft ausreichend auf bedeutende Trends und Entwicklungen vorbereitet? Wie kann der Standort Norddeutschland sein Potenzial realisieren? Um diese und weitere Standortfragen zu diskutieren, trafen sich am 6. Juni 150 Wirtschaftsvertreter aus dem Norden mit der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel in der Universität Greifswald. Die Ergebnisse fließen in das Projekt „Zukunft Norddeutschland“ ein. Diese Initiative der IHK Nord wird derzeit ausgearbeitet und hat das Ziel, konkrete Handlungsfelder und Leitprojekte zu identifizieren, mit denen sich Norddeutschland zu einer der europäischen TOP-Wachstumsregionen entwickeln wird.

Einen gemeinsamen Arbeitsschwerpunkt der norddeutschen Wirtschaft wird die Digitalisierung umfassen. „Der digitale Wandel und die damit verbundene Dynamik der wirtschaftlichen Entwicklung stellen Industrie, Mittelstand und Kleinstunternehmen vor große Aufgaben. Wir dürfen der digitalen Entwicklung nicht nur zusehen, sondern müssen sie aktiv gestalten und eine gemeinsame digitale Agenda für Norddeutschland aufsetzen. Die Digitale Agenda der Bundesregierung ist dabei von zentraler Bedeutung – hochleistungsfähige flächendeckende Breitbandnetze dürfen nicht nur in den Leitlinien der Digitalpolitik stehen, sie müssen der Wirtschaft in Norddeutschland auch zur Verfügung stehen“, so Dr. Wolfgang Blank, Vorsitzender der IHK Nord. 

Dazu sehen die Wirtschaftsvertreter besonderes Potenzial in der Etablierung des Nordens als attraktiven Energiestandort: „Norddeutschland ist im Moment das „Labor der Energiewende“. Mit den vorhandenen regionalen Ressourcen und der Windenergie als Schlüssel der Energiewende, müssen wir mehr daraus machen und energieintensiven Unternehmen langfristig unsere Standortvorteile aufzeigen – getreu dem Motto ‚Come to where the Power is‘. Wir sollten gemeinsam die Industrieansiedlung im Norden vermarkten“, regt Dr. Blank an.

Norddeutsche Wirtschaftsschwerpunkte mit übergeordneter bundesweiter Bedeutung wie Maritime Infrastruktur und Freihandel wurden ebenso mit der Bundeskanzlerin diskutiert.

Bilder von der Veranstaltung finden Sie unter "Weiterführende Beiträge" in unserer Bildergalerie*


Im Foto: Herzliche Begrüßung der Bundeskanzlerin durch Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Wolfgang Blank, Präsident der IHK Neubrandenburg und derzeit Vorsitzender der IHK Nord, Prof. Dr. Johanna Eleonore Weber, Rektorin der Universität Greifswald, und Konsul Klaus-Hinrich Vater, Präsident der IHK zu Kiel (v.l.n.r.).
*Wählen Sie ein Foto aus und speichern Sie es mit rechter Maustaste. Bei Veröffentlichung Urheberschaft beachten! Werden die Fotos für Veröffentlichung, z. B. auf der Firmenhomepage oder in Firmendruckmedien genutzt, kennzeichnen Sie diese zwingend mit „Foto: Thomas Kunsch“. Veröffentlichungen in sozialen Medien sind nicht erwünscht.