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IHK startet während ihres Wirtschaftsempfangs eine Existenzgründungsoffensive 2020

© Anne Steffen

Die IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern hat während ihres diesjährigen Wirtschaftsempfangs am 19. September eine Offensive für mehr Existenzgründungen gestartet. „Mit unseren Vorhaben wollen wir einen wichtigen Impuls geben, um den Rückgang bei Existenzgründungen zu stoppen“, so Dr. Wolfgang Blank, Präsident der IHK.

Die IHK-Initiative sieht im Einzelnen vor:

1.    Im kommenden Jahr wird ein Existenzgründerinnen-Wettbewerb unter dem Motto „Start up and fly“ gestartet. 

2.    In enger Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsjunioren Neubrandenburg wird im Jahr 2020 ein Mentoring-Programm beginnen. Und anders als die Programme in der Vergangenheit oder auch derzeit laufende geht es um die gesamte Bandbreite der Unternehmen, um alle Regionen im Kammerbezirk.

3.    Gründungsoffensive: die IHK führt gezielt Geldgeber aus der privaten Wirtschaft mit Existenzgründern zusammen.

Die IHK gibt diesen Existenzgründungsimpuls vor dem Hintergrund, dass seit dem Jahr 2010 die Existenzgründungen in Mecklenburg-Vorpommern von rund 6600 auf knapp 3900 im Jahr 2018 zurückgegangen sind.

Gleichzeitig will sich die IHK noch stärker als bisher für ein anderes gesellschaftliches Klima für Existenzgründungen einsetzen.

„Existenzgründungen brauchen einen gesellschaftlichen Humus, der es ihnen erlaubt anzuwachsen, aufzuwachsen und zu gedeihen und bei einem Scheitern auf diesem Boden erneut an den Start gehen zu können. Mecklenburg-Vorpommern, ja Deutschland insgesamt, braucht dringend eine andere Gründerkultur“, so Dr. Blank.

Nach seiner Ansicht geht es vor allem darum:

1. Es muss etwas gegen den Makel des Scheiterns getan werden.
Häufig genug ist festzustellen, dass die Angst vorm Scheitern größer ist als die Angst vorm Gründen. Und man es dann lieber lässt, eine neue Idee in einem Start up umzusetzen.

2. Gilt es, Türen für noch unsichtbare Talente zu öffnen.
Für Frauen, für junge Menschen, für Migranten. Sie alle können neue, frische Ideen zur Gründerkultur in Deutschland beitragen.

3. Geht es darum, den Erfolg herauszustellen.
Nichts ist für andere motivierender als zu sehen, dass es mit einer Unternehmensgründung klappt, dass es gelingt, eine Idee umzusetzen.

Gründerinnen und Gründer brauchen kein Unverständnis, keine Skepsis, keine endlos Debatten darüber, warum und weshalb sie gründen wollen. „Gründerinnen und Gründer brauchen einen roten Teppich, den ihnen die Gesellschaft ausrollen muss“, fordert der IHK-Präsident.

Bilder von der Veranstaltung finden Sie unter Weiterführende Beiträge.*


Im Foto: IHK-Präsident Dr. Wolfgang Blank (2.v.r.), Hauptgeschäftsführer Torsten Haasch (l.) und Marian Wilke (r.), Vorsitzender Wirtschaftsjunioren Neubrandenburg, begrüßen den DIHK-Präsidenten Dr. Eric Schweitzer (2.v.r.).

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