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IHK: Verkehrsanbindung der Insel Usedom muss dringend deutlich verbessert werden

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Die Insel Usedom braucht schleunigst ein integriertes Verkehrskonzept, das alle Verkehrs- und Aufgabenträger umfasst und auch die aktuellen Entwicklungen im Bereich Usedom / Wollin berücksichtigt. Beim Parlamentarischen Abend der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern und des Unternehmerverbandes Vorpommern e. V. (UVV) im Schweriner Schlosscafé sah Präsident Dr. Wolfgang Blank überdies dringenden Handlungsbedarf beim Ausbau der großräumigen und überregionalen Anbindung dieser Region. Daher warb er im Interesse der regionalen Wirtschaft bei den anwesenden Landtagsabgeordneten und Mitgliedern der Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern um die entsprechende politische Unterstützung. Aus gutem Grund: „Lange Staus und stockender Verkehr sind nicht mehr nur in der touristischen Hauptsaison und auf den Inselzufahrten ein massives Hemmnis. Leider hat sich die Verkehrssituation inzwischen auf der ganzen Insel derart zugespitzt, dass Lieferanten und Dienstleister auf dem Weg zum Kunden ebenso behindert werden wie Einwohner auf ihren alltäglichen Wegen zur Arbeit oder zum Einkauf. Und letztlich betrifft dies auch die Gäste und Touristen“, so Dr. Wolfgang Blank.

Um den drohenden Verkehrskollaps auf und zur Insel Usedom zu vermeiden, stufte er den leistungsfähigen Ausbau der Usedom-Anbindungen von der Autobahn A 20 über die Bundesstraßen B 110, B 111 und B 199 als „seit Langem erforderlich und überfällig“ ein. Außerdem forderte der Präsident, längst vorgesehene Projekte wie die Ortsumgehung Wolgast zügig zu planen und umzusetzen. Weitere spürbare Verbesserungen verspricht sich die Wirtschaft von der Ertüchtigung der Bahnstrecke Stralsund – Pasewalk – Berlin, den Wiederaufbau der Karniner Brücke, eine Angebotserweiterung auf der Bahnstrecke Züssow – Swinemünde oder die Stärkung des Flughafens Heringsdorf.