Mitwirkung bei der Verbesserung der Rahmenbedingungen vor Ort

Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur und den Jobcentern

Die IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern wird auch künftig im Interesse der regionalen Firmen eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Agenturen für Arbeit in Neubrandenburg und Greifswald pflegen.

Aktiv beteiligt sich die IHK in den Beiräten der Jobcenter Vorpommern-Greifswald Nord und SüdMecklenburgische Seenplatte Nord und Süd.

Die IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern vertritt dabei die Interessen der regionalen Wirtschaft gegenüber den Grundsicherungsträgern zur Umsetzung des SGB II. Zur Vermeidung von Interessenkonflikten für die regionalen Firmen beraten wir bei der Auswahl und Gestaltung der Eingliederungsinstrumente und -maßnahmen für Langzeitarbeitslose.

Die IHK nutzt die bestehenden Kommunikationsmittel wie Kammerzeitschrift und Business-Brief, um das spezielle Dienstleistungsangebot der Agenturen für Arbeit an die Arbeitgeber heranzutragen.

Monatlich stellen wir die aktuelle Arbeitslosenstatistik der Bundesagentur für Arbeit in der IHK-Region zur Verfügung.

Mitsprache bei der Arbeitsmarktpolitik des Landes

Regionalisierung der Arbeitsmarktförderung des Landes Mecklenburg-Vorpommern

Regionalkonferenz des Regionalbeirats Mecklenburgische Seenplatte
am 07.05.2015, Quelle: Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales

Die IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern bringt sich beratend in die Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik des Landes Mecklenburg-Vorpommern ein.

In Mecklenburg-Vorpommern erfolgt bereits seit Beginn der Förderperiode 2000-2006 eine Regionalisierung der maßgeblich aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gestützten Arbeitsförderung des Landes: Das bedeutet, dass partnerschaftlich zusammengesetzte Regionalbeiräte in den vier Planungsregionen des Landes – Westmecklenburg, Region Rostock, Mecklenburgische Seenplatte und Vorpommern – auf der Grundlage regionaler Handlungskonzepte und konkreter Auswahlkriterien darüber entscheiden, welche Projektideen die höchsten Effekte für die Arbeitsmarkt-, Beschäftigungs- und Berufsbildungsförderung sowie die Regional- und Strukturentwicklung erwarten lassen und deshalb finanziell gefördert werden.

Diese Regionalisierung wird auf Beschluss der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern und mit Zustimmung der Europäischen Kommission zum Operationellen Programm des Landes Mecklenburg-Vorpommern für den Einsatz des ESF in der Förderperiode 2014-2020 fortgesetzt.

Neu hinzugekommen ist die Möglichkeit der Verknüpfung der unterschiedlichen Strukturfonds. Zudem werden mit Mitteln der Bundesagentur für Arbeit arbeitsmarktrelevante Vorhaben kofinanziert.