Startseite Starthilfe und Unternehmensförderung Standortpolitik ·

Arbeitskreis Tourismus der IHK diskutiert über Beschäftigung von Arbeitnehmern und Auszubildenden aus Drittstaaten

© IHK

Im Mittelpunkt der jüngsten Sitzung des Arbeitskreises Tourismus der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern stand die Beschäftigung von Arbeitnehmern und Auszubildenden aus Drittstaaten, die sich noch im Ausland aufhalten. Im Rahmen des Visaverfahrens prüft die Bundesagentur für Arbeit in Form einer Vorrangprüfung und Einzelfallentscheidung, ob in Deutschland bevorrechtigte Arbeitnehmer zur Verfügung stehen und ob die Arbeitsbedingungen ortsüblich bzw. tarifgerecht sind. Dabei haben lokale Fachkräfte stets Vorrang.

Zentrales Thema war die Frage, warum keine gastgewerblichen Berufe in der Positivliste der Bundesagentur für Arbeit als Mangelberufe ausgewiesen sind. Dabei werden zwei Kriterien zur Bewertung herangezogen, die Relation von Arbeitslosen und gemeldeten Stellen sowie die entsprechende Vakanzzeit (in wieviel Tagen kann eine offene Stelle besetzt werden). In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass die Unternehmen ihre offenen Stellen bei der Arbeitsagentur melden.

Für eine grundsätzliche Lösung müssen die Fachkräfteprobleme der Branche an die Politik herangetragen werden. Die IHK Neubrandenburg wird sich als aktiver Partner in diesem Prozess einbringen.


Im Foto: Die regionalen Jugendmeisterschaften sind nur eine Facette jener Leistungen, mit denen sich die IHK stark macht für den Nachwuchs in den gastgewerblichen Berufen. Unser Foto zeigt die Sieger des diesjährigen Wettbewerbs: Aris Moris Xirokostas, Tom Hinrichs und Nick Althoetmar (v. l.).