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„Bündnis für Wasserstraßen“ diskutiert mit politischen Akteuren auf Bundes- und Landesebene zu den künftigen Perspektiven für den Wassertourismus

© Maksim Shebeko / Adobe Stock

Die Sicherung der Wasserstraßen in Deutschland – sowohl für den Wassertourismus als auch für die Binnenschifffahrt – hat weiterhin hohe Priorität. Dafür hat das „Bündnis für Wasserstraßen“ bestehend aus Industrie- und Handelskammern, Verbänden, Wassertourismusinitiativen und weiteren Akteuren mit der Veranstaltung „Leinen los! – Perspektiven für den Wassertourismus in der neuen Legislaturperiode“ den Wassertourismus als Wirtschaftsfaktor und Motor für die Entwicklung ländlicher Räume in den Fokus gestellt.

Beim Zusammentreffen auf dem Seminarschiff Orca ten Broke in Berlin-Mitte zeigte das Bündnis u. a. die wirtschaftliche Dimension des Wassertourismus auf. Denn in den kommenden Jahren steht weit mehr auf dem Spiel, als den einzigartigen Netzcharakter unserer Wasserstraßen zu erhalten. Vielmehr geht es darum, den ländlichen Raum zu stärken, eine flächendeckende Wirtschaftsentwicklung zu fördern und Infrastrukturpotenziale zu nutzen. In ländlichen, insbesondere strukturschwachen Regionen trägt der Wassertourismus wesentlich zur Lebensqualität der Menschen vor Ort bei. Zudem hat der Wassertourismus weitreichende Effekte für andere nachgelagerte Branchen wie Einzelhandel, Bootsbau oder Gastronomie und deren wirtschaftliches Wachstum.

Im Nachgang dieser Konferenz haben die Partner des Bündnisses für Wasserstraßen die Ergebnisse der Veranstaltung in einem Positionspapier zusammengefasst. Die Bedeutung des Wassertourismus auf den Bundeswasserstraßen ist deutlich herausgearbeitet worden, mit Aussagen der Referenten und Teilnehmern unterlegt und mit Forderungen nach Maßnahmen zum Erhalt der Infrastruktur und zur weiteren Förderung ergänzt.