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IHK informiert zu den neuen steuerliche Anforderungen an Taxi- und Mietwagenunternehmen

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Seit dem 1. Januar gelten neue Vorgaben für den Einsatz von Taxametern und Wegstreckenzähler. Taxiunternehmen müssen seitdem den Finanzämtern digitale Einzelaufzeichnungen von Bargeschäften vorlegen können, die manipulationssicher gespeichert sind. Die Daten müssen in einem maschinell auswertbaren Format und vor nachträglichen Änderungen geschützt gespeichert werden. Der Einsatz sogenannter Fiskaltaxameter, die diese Anforderungen erfüllen, ist seitdem verpflichtend.

Rechtsgrundlage ist das Schreiben des Bundesfinanzministeriums zur Aufbewahrung digitaler Unterlagen bei Bargeschäften vom 26. November 2010. „Das Gesetz zum Schutz vor Manipulation an digitalen Grundaufzeichnungen, das sogenannte Kassengesetz, findet auf Taxameter keine Anwendung“ betonte Günter Engelhard, Referatsleiter im Schweriner Finanzministerium kürzlich in einer Informationsveranstaltung der IHK für Taxi- und Mietwagenunternehmer.

Soweit noch nicht erfolgt, sind die Taxameter nachzurüsten. Ist dies nicht möglich, ist das Gerät auszutauschen. Eine generelle Fristverlängerung wird es nicht geben. “Spätestens im zweiten Halbjahr werden wir seitens der Finanzbehörden mit den Vor-Ort-Kontrollen beginnen“, so Engelhard. Unternehmer, die bisher noch keine Möglichkeit zur Nachrüstung hatten sind aufgefordert, diese so schnell wie möglich vornehmen zu lassen.

Wie das verwaltungstechnische Verfahren der Einzelaufzeichnungen am zweckmäßigsten erfolgen kann und welche Anforderungen das Finanzministerium Mecklenburg-Vorpommern daran stellt, wird das Finanzministerium in einer Handreichung darstellen. Sobald das Dokument vorliegt, wird es auf den Internetseiten der IHK veröffentlicht.


Im Foto: Karsten Bieck von NTB Nachrichtentechnik Bieck GmbH in Altentreptow beantwortete während der Veranstaltung Fragen zum Taxameter-Austausch.