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IHK informiert zum Energiemanagement nach ISO 50001

© Kadmy / Adobe Stock

Energieverbräuche systematisch erfassen und effizienter gestalten: Seit 2011 nutzen Unternehmen hierfür weltweit das standardisierte Vorgehen der ISO-Norm 50001. Deutschland ist dabei mit mehr als 8000 zertifizierten Unternehmen Spitzenreiter. Dazu gehören auch viele Unternehmen aus der Region der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern. Hauptmotivation für Betriebe sind oftmals die Energiekostenreduktion und mögliche Entlastungen von Energiesteuern und -umlagen.

Um diese Unternehmen über aktuelle Entwicklungen beim Energiemanagement nach ISO 50001 und den aktuellen Anforderungen aus ISO 50003, 50006 und ISO 50015 zu informieren, veranstaltete die IHK Neubrandenburg in diesen Tagen einen Workshop. Diplom-Ingenieur Tilmann Wiesel vom Bundesverband der Energie-Abnehmer in Berlin informierte die anwesenden Firmenvertreter über die wesentlichen Neuerungen der Norm ISO 50001:2018 und gab Hinweise zu Teilaspekten wie der Energiedatensammlung, Datenanalyse, Kennzahlenbildung oder der Maßnahmenauswertung.

Die Informationsveranstaltung in der IHK war Teil der Roadshow der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz. Die Mittelstandsinitiative ist ein gemeinsames Projekt des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sowie des Bundesumweltministeriums. Die Initiative unterstützt den deutschen Mittelstand bei der Umsetzung der Energiewende. Ziel ist es, weitere Energieeinsparpotenziale in den Betrieben zu heben und ihre Energieeffizienz zu verbessern.