Startseite Starthilfe und Unternehmensförderung ·

Immobilienwirtschaft trifft sich zum achten Mal in der IHK

© IHK

IHK-Vizepräsident Frank Benischke hat gemeinschaftlich mit dem Immobilienverband Deutschland (IVD) Region Nord in diesen Tagen die Vertreter der regionalen Immobilienwirtschaft zu ihrem achten Treffen in der Kammer begrüßt. Die Veranstaltung diente zur Fortbildung und zum gemeinsamen Austausch. Insgesamt standen vier Vorträge auf der Agenda. Zunächst wurde über die im Koalitionsausschuss anvisierte Neuregelung der Maklerposition für Kaufimmobilien, die Mietpreisbremse und der Berliner Mietendeckel informiert.

Kernaussagen der angestrebten Neuregelung der Maklerprovision für Kaufimmobilien ist, „dass die Vertragspartei, die den Makler nicht beauftragt hat, maximal eine Provision in Höhe der von der beauftragenden Vertragspartei zu zahlenden Provision schuldet. Die Vertragspartei, die den Makler nicht beauftragt hat, schuldet ihren Anteil an der Maklerprovision erst, wenn die beauftragende Vertragspartei nachweist, dass sie ihren Anteil an der Maklerprovision gezahlt hat. Der Nachweis kann etwa durch die Vorlage eines Überweisungsbeleges geführt werden. Die hälftige Teilung soll vorgesehen werden, wenn beide Vertragsparteien den Makler beauftragt haben.“

Zur Mietpreisbremse wurden die Teilnehmer über die Einigung der Koalitionspartner informiert, dass die Verlängerung der Mietpreisbremse höchstens fünf Jahre und mit einer Geltungsdauer bis höchstens zum 31. Dezember 2025 möglich sein soll, dass weiterhin eine qualifizierte Begründungspflicht für eine Mietpreisbremse bestehen bleibt und zu viel gezahlte Miete mit einer zeitlichen Begrenzung von maximal 30 Monaten vom Mieter rückwirkend eingefordert werden kann.

Im zweiten Teil der Veranstaltung stand die energetische Sanierung von Immobilienbeständen im Fokus. Es wurde die Frage beantwortet, wann energetische Sanierungen Sinn machen und wie ein entsprechender Sanierungsfahrplan, von der Analyse des Istzustandes einer Immobilie bis zur Auswahl möglicher Maßnahmen, aussehen kann. Weiterhin wurde das Projekt der Fördermittelberatung zu Energie- und Klimaschutzprogrammen vorgestellt, welches von Unternehmen, Privatpersonen und Kommunen gleichermaßen in Anspruch genommen werden.