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Investitionsprogramm „Modernisierung" für Beherbergungsunternehmen gestartet

© Yakobchuk Olena / Adobe Stock

Zur Unterstützung der Beherbergungsunternehmen, die aufgrund Corona-bedingter Umsatzverluste betriebswirtschaftlich-notwendige Modernisierungsmaßnahmen nur unter größten Kraftanstrengungen finanzieren können, hat die Landesregierung den Anwendungsbereich der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) erweitert.

Gefördert werden Investitionen zur Verbesserung der Zimmerausstattung und der Hotelinfrastruktur durch einen nicht rückzahlbaren Zuschuss mit dem Ziel, Voraussetzungen für eine bessere Bewertung bei der Klassifizierung des Betriebes oder direkt eine höhere Zertifizierung zu erreichen, neue Kundengruppen zu erschließen oder eine stärkere Nutzung der Nebensaisonzeiten zu ermöglichen. Sanierungsmaßnahmen sind nicht förderfähig.

Die Fördersätze sind gestaffelt nach der Größe des Beherbergungsbetriebes - 50 Prozent für kleine, 40 Prozent für mittlere und 30 Prozent für große Unternehmen.

Diese Förderung unterliegt den allgemeinen Fördervoraussetzungen der GRW. Entsprechend dem geänderten Koordinierungsrahmen der GRW kommen für die Förderung Investitionen in Betracht, wenn der Investitionsbetrag bezogen auf ein Jahr zum Zeitpunkt der Antragstellung die durchschnittlich verdienten Abschreibungen der letzten drei Jahre – ohne Berücksichtigung von Sonderabschreibungen – um mindestens 25 Prozent (vorher 50 Prozent) übersteigt oder die Zahl der bei Antragstellung in der zu fördernden Betriebstätte bestehenden Dauerarbeitsplätze um mindestens 5 Prozent (vorher 10 Prozent) erhöht wird.

Anträge können ab sofort mit einem GRW-Antragsformular beim Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern (LFI) gestellt werden. Die Antragsunterlagen müssen bis spätestens 30. November 2020 vollständig beim LFI vorliegen.

Das GRW-Antragsformular sowie weitere Informationen finden Sie im Downloadbereich.