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Update Corona-Hilfen: Novemberhilfe weiter konkretisiert und Überbrückungshilfe III angekündigt

© Тихон Купреви / Adobe Stock

Novemberhilfe: Zu den direkt betroffenen und daher antragsberechtigten Unternehmen gehören nunmehr auch Beherbergungsbetriebe und Veranstaltungsstätten. Das bedeutet, dass z. B. Pensionen, Jugendherbergen und Konzerthallen die Novemberhilfe beantragen können. Darüber hinaus sind indirekt betroffene Unternehmen antragsberechtigt, wenn sie regelmäßig 80 % ihrer Umsätze mit direkt betroffenen Unternehmen erzielen. Ferner wird auch den Unternehmen geholfen, die regelmäßig 80 % ihrer Umsätze über Dritte generieren. Das heißt, dass Unternehmen antragsberechtigt sind, wenn sie mittelbar für ein Unternehmen tätig sind, das direkt von den Schließungsanordnungen betroffen ist.

Überbrückungshilfe: Die bis zum 31.12.2020 befristete Überbrückungshilfe II wird als Überbrückungshilfe III bis Ende Juni 2021 fortgesetzt und erweitert. Die Details und vor allem die Verbesserungen werden zeitnah bekannt gegeben. So sollen z. B. Ausgaben für Instandsetzung und Modernisierung sowie Abschreibungen berücksichtigt werden.

Neustarthilfe: Soloselbständige, die im Rahmen der Überbrückungshilfe III keine Fixkosten als Berechnungsgrundlage nachweisen können, aber dennoch Umsatzeinbrüche zu verzeichnen haben, können einmalig einen steuerbaren Zuschuss in Höhe von 25 % vom Umsatzes des entsprechenden Vorkrisenzeitraumes 2019 beantragen. Der Zuschuss beträgt max. 5.000 EUR.  Die Neustarthilfe ist zweckgebunden und wird daher nicht auf Leistungen der Grundsicherung usw. angerechnet. Die Neustarthilfe wird als Vorschuss ausgezahlt, d. h. der Zuschuss muss anteilig zurückgezahlt werden, wenn der tatsächlich erzielte Umsatz während der Laufzeit über 50 % des siebenmonatigen Referenzumsatzes liegen sollte. Der Referenzumsatz wird aus dem Siebenfachen des durchschnittlichen Monatsumsatzes des Jahres 2019 bestimmt. 

Weitere Informationen sind auf der Internetseite des Bundesfinanzministeriums zusammengefasst.