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Vollversammlung diskutiert mit Wirtschaftsminister über aktuelle wirtschaftspolitische Themen

© IHK

Am Ende seines Vortrages über aktuelle wirtschaftspolitische Themen zeigte Wirtschaftsminister Harry Glawe in der jüngsten Sitzung der Vollversammlung der IHK Neubrandenburg Verständnis für das Unverständnis der Wirtschaft zur neuen Bäderverkaufsverordnung. Allerdings räumte er auch ein, dass er keine 100-prozentige Lösung für das Problem anbieten könne. Aus seiner Sicht wird es künftig bei den 26 statt den bisher 32 verkaufsoffenen Sonntagen bleiben. Nur bei der Reduzierung der Orte von 79 auf 72 an der Zahl signalisierte er Dialogbereitschaft, wenn es Wolgast, der Stadt Usedom, Kröslin oder Freest zum Beispiel gelingt, ausreichend Tagesgäste vorzuweisen. Seine Empfehlung dafür lautete: Kulturveranstaltungen zu etablieren, die noch mehr Menschen anziehen. Und er appellierte: „Falls die neue Bäderregelung vor Gericht krachen geht, dann haben wir gar keine mehr.“

Im zweiten Teil der Sitzung unter Leitung von IHK-Präsident Dr. Wolfgang Blank stellte sich der Neubrandenburger Unternehmer Marian Wilke als neuer Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren vor. Anschließend fassten die Unternehmerinnen und Unternehmer eine Reihe von Beschlüssen, bevor IHK-Vizepräsident Manfred Urban als Vorsitzender des Wahlausschusses die heiße Phase zur Wahl der neuen Vollversammlung einläutete und noch einmal eindringlich an die anwesenden Mitglieder appellierte, für die noch bis zum 4. April laufende Stimmabgabe ordentlich die Werbetrommeln zu rühren.

Mehr über die Sitzung der Vollversammlung ist in der nächsten Ausgabe von „Faktor Wirtschaft“ zu lesen. Sie erscheint am 17. April.