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Schwerpunktland Brasilien

Schwerpunktland Brasilien

Brasilien ist, bezogen auf Fläche und Einwohner, der fünftgrößte Staat der Erde sowie das bevölkerungsreichste Land Südamerikas. Mit einem Bruttoinlandsprodukt von über 2,3 Mrd. US-Dollar (2014) ist Brasilien der wichtigste Handelspartner für deutsche Unternehmen in Lateinamerika.

Bereits seit Jahren pflegt die IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern eine intensive Zusammenarbeit mit dem südbrasilianischen Bundesstaat Santa Catarina, der im 19. Jahrhundert für rund 26.000 Auswanderer aus Pommern eine neue Heimstatt bot. Mehrere Delegations- und Unternehmerreisen führten bereits in diese Region, zu der auch Unternehmen aus Vorpommern enge Geschäftsbeziehungen unterhalten.

Im November 2014 erneuerte die IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern ihre aus dem Jahr 2010 stammende Kooperationsvereinbarung mit dem Industrieverband FIESC, um die Zusammenarbeit beider Institutionen weiter auszubauen.

Wirtschaftsdaten kompakt Brasilien

Germany Trade & Invest, GTAI präsentiert Ihnen in der Reihe "Wirtschaftsdaten kompakt" die Daten für Brasilien. Sie erhalten Sie einen aktuellen Überblick über die wichtigsten Indikatoren: Einwohner, Bevölkerungsdichte, Bruttoinlandsprodukt, BIP je Einwohner, BIP-Wachstum, Inflationsrate, Arbeitslosigkeit, Haushaltssaldo, Außenhandel, wichtigste Handelspartner, ausländische Direktinvestitionen, Außenhandel mit Deutschland, wichtigste deutsche Ein- und Ausfuhrgüter. 

(GTAI)

 

Supermacht Brasilien - Resilienter Partner in stürmischen Zeiten

In einer Welt im Umbruch sticht Brasilien hervor – als verlässlicher Partner mit enormem Potenzial. Trotz aktueller Konjunkturdelle bleiben die Aussichten vielversprechend.

Rohstoffe, Energie, ein großer Binnenmarkt und eine breite industrielle Basis: Brasilien hat beste Voraussetzungen, zu einem wichtigen Player in einer sich ändernden Welt zu werden.

Als Partnerland der Hannover Messe bietet sich Brasilien im April 2026 eine ideale Bühne, um Investoren von seinen Stärken zu überzeugen. Mehr als 1.200 deutsche Firmen sind schon heute im Land vertreten. Und es dürften noch mehr werden, sobald der Handelsteil des EU-Mercosur-Abkommens in Kraft tritt.

Das Jahr 2026 ist ein spannendes Jahr in Brasilien. Im Herbst stehen Präsidentschaftswahlen an. Wird es der neuen Regierung gelingen, die Staatsfinanzen zu sanieren und das Wachstum wieder anzukurbeln? Wie geht es weiter mit der Digitalisierung, dem Ausbau der Erneuerbaren, dem Rohstoffsektor und dem EU-Mercosur-Abkommen? Antworten finden Sie in der vorliegenden Publikation.

(GTAI, 06.03.2026)

 

Reformdruck eröffnet Marktchancen in Brasiliens Abfallwirtschaft

Gesetze und öffentlich-private Partnerschaften fördern Investitionen in Deponien, Recycling und Waste-to-Energy. Kommunen stehen unter Druck, Umweltziele endlich umzusetzen.

Über 40 Prozent der Siedlungsabfälle werden im größten Land Lateinamerikas derzeit nicht ordnungsgemäß entsorgt. Da der gesetzlich festgelegte Fristablauf zur Beendigung der offenen Müllkippen ("Lixões") bereits verstrichen ist, intensivieren Aufsichtsbehörden und Staatsanwaltschaften ihre Maßnahmen, um kommunale Regierungen zur Einhaltung zu bewegen. Für viele Kommunen stellt die Strukturierung von öffentlich-privaten Partnerschaften (PPP) den realistischsten Weg zur Umsetzung dar. Diese PPP-Modelle setzen in der Regel eine Refinanzierung über Abfallgebühren voraus – was wiederum Investitionsanreize für private Unternehmen schafft.

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(GTAI, 02.06.25)

Größte Volkswirtschaft Lateinamerikas bleibt Top-Investitionsziel

Mit seinem robusten Binnenmarkt, dem wachsenden Dienstleistungssektor und Chancen bei grüner Energie bleibt Brasilien ein attraktiver Investitionsstandort.

Mit über 200 Millionen Einwohnern ist Brasilien der größte Markt Lateinamerikas und ein wichtiger Handelspartner Deutschlands. Im Jahr 2024 wird das Land laut Schätzungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) auf Platz 8 der größten Volkswirtschaften weltweit aufsteigen. Ausländische Investoren setzen auf das Potenzial des BRICS- und Mercosur-Staats: Im Jahr 2023 war Brasilien der fünftgrößte Empfänger ausländischer Direktinvestitionen weltweit.

Kernsektoren der brasilianischen Wirtschaft sind die Landwirtschaft, die Nahrungsmittelindustrie, der Bergbau sowie der Automobil- und Maschinenbau. Eine wichtige Zukunftsbranche sind die erneuerbaren Energien, dank dem enormen Potenzial an Wasser-, Wind-, Solarkraft und Biomasse. Deutschland war 2023 das drittwichtigste Lieferland Brasiliens. Weiter lesen Sie hier…

(GTAI 18.10.2024)

 

Brasiliens Importeure nutzen "Ex-tarifario" Regime 2023 weiter

Update - Die Kammer für Außenhandel gibt Änderungen bekannt. Das "Ex-tarifário" Regime gilt aktuell bis Ende 2025.

Die Kammer für Außenhandel (Câmara de Comércio Exterior) hat das "Ex-tarifario" Regime mit den Resolutionen 322 (für Kapitalgüter) sowie 323 (für IT-Produkte) bis Ende 2025 verlängert. Zollsenkungen auf null Prozent gelten damit für zahlreiche Produkte des brasilianischen Zolltarifs zum Beispiel aus dem Bereich Maschinen, Apparate und Geräte (Kapitel 84, 85, und 90) seit dem 1. Mai 2022 bis zum 31. Dezember 2025. 

"Ex-tarifário" Regime ermöglicht Zollerleichterungen

Für Kapitalgüter und IT-Produkte, die in Brasilien nicht oder nicht konkurrenzfähig hergestellt werden können, gewährt die Kammer für Außenhandel im Rahmen des Regimes regelmäßig Zollerleichterungen und passt diese jeweils der aktuellen wirtschaftlichen Lage an. Im brasilianischen Zolltarif erscheinen sie als "Ex"-Tarifpositionen" ("Ex-tarifários") nach der jeweils zugehörigen Unterposition. Derzeit sind die Einfuhrzölle für viele von "Ex-tarifário" betroffene Produkte auf null gesenkt. Damit will das Ministerium für Entwicklung, Industrie, Handel und Dienstleistungen (Ministério de Estado do Desenvolvimento, Indústria, Comércio e Serviços) technologische Innovationen fördern.

Weitere Informationen finden Sie hier.

(Quelle: GTAI, Oktober 2023)
 

Zoll und Einfuhr kompakt - Brasilien

Zoll und Einfuhr kompakt - Brasilien gibt Exporteuren einen Kurzüberblick über Einfuhrverfahren, Warenbegleitdokumente, zu zahlende Abgaben sowie Verbote und Beschränkungen.

(Quelle: GTAI vom 10.06.2025)