Berufsbildungsausschuss der IHK Neubrandenburg nimmt Arbeit für neue Berufungsperiode auf - Katrin Herzberg zur neuen Vorsitzenden und Roger Müller zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt
Berufsbildungsausschuss der IHK Neubrandenburg nimmt Arbeit für neue Berufungsperiode auf - Katrin Herzberg zur neuen Vorsitzenden und Roger Müller zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt
Am 27. Juni 2025 trat der Berufsbildungsausschuss der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern zu seiner konstituierenden Sitzung für die Berufungsperiode 2025 bis 2029 zusammen. Das Gremium setzt sich aus Vertretungen der Arbeitgeber, Arbeitnehmer sowie der Berufsschulen zusammen und ist ein gesetzlich vorgeschriebenes Beratungsorgan nach dem Berufsbildungsgesetz. Es wirkt an allen wichtigen Entscheidungen in der beruflichen Bildung mit, insbesondere bei der Planung, Förderung und Qualitätssicherung der beruflichen Bildung in der Region.
In der Sitzung wählten die Mitglieder Frau Katrin Herzberg, Vizepräsidentin der IHK und Geschäftsführerin der FIZ - Feldberger Integrations - Zentrum gGmbH, zur neuen Vorsitzenden des Ausschusses. Roger Müller, Regionsgeschäftsführer DGB Ost-MV, wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Der Vorsitz wechselt jährlich zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite. Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg, gratulierte beiden, stellte die aktuellen Herausforderungen der Wirtschaft dar und freut sich auf die Unterstützung durch den Berufsbildungsausschuss.
Katrin Herzberg betonte in ihrer Antrittsrede die Bedeutung der Fachkräftesicherung für die wirtschaftliche Zukunft des Landes. Sie setzt sich besonders für den Erhalt wohnort- und betriebsnaher Berufsschulstandorte ein, um jungen Menschen auch in ländlichen Regionen attraktive Ausbildungsperspektiven zu bieten. Zugleich dankte sie ihrer Vorgängerin Antje Grundmann, die den Berufsbildungsausschuss in der vergangenen Berufungsperiode mit großem Engagement geleitet hat und dem Gremium weiterhin als Mitglied erhalten bleibt.
Inhaltlich befasste sich der Ausschuss mit der neuen Verwaltungsvorschrift zur beruflichen Orientierung in Mecklenburg-Vorpommern. Diese stärkt die schulische Vorbereitung auf Ausbildung und Beruf durch verbindliche Maßnahmen und eröffnet neue Kooperationsmöglichkeiten mit Unternehmen. Die IHK Neubrandenburg berichtete dazu über eigene Angebote im Azubi-Marketing für die IHK-Mitgliedsunternehmen – Ein Anmeldetool für Unternehmen mit ihren Angeboten für Praxislerntage, Schülerbetriebspraktika und Projekttage sowie den IHK-Ausbildungsbotschaftern und der bundesweiten IHK-Ausbildungskampagne #KÖNNENLERNEN. Mit diesen Instrumenten können Unternehmen Schülerinnen und Schüler gezielt ansprechen und für duale Ausbildungswege begeistern.
Darüber hinaus wurde dem Gremium die neu etablierte Fachkräfte-Service-Stelle der IHK Neubrandenburg vorgestellt. Sie unterstützt Unternehmen beim Prozess der Fachkräfteeinwanderung aus Drittstaaten – von der Beratung bis zur praktischen Begleitung bei Anerkennungs- und Visaverfahren.
Mit einem klaren Fokus auf die Stärkung der beruflichen Bildung und die Fachkräftesicherung im östlichen Mecklenburg-Vorpommern startet der Berufsbildungsausschuss engagiert in die neue Berufungsperiode.