Teilqualifikationen stärken Beschäftigte und sichern Fachkräfte
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Rund 130 Teilnehmende aus Wirtschaft, Bildungseinrichtungen, Agenturen für Arbeit, Ministerien und weiteren Institutionen diskutierten, wie Teilqualifikationen zur Fachkräftesicherung beitragen können.
Teilqualifikationen ermöglichen es, bausteinweise alle beruflichen Fähigkeiten eines Ausbildungsberufs zu erlernen. Sie eröffnen damit einen praxisnahen Weg, Beschäftigte berufsbegleitend weiterzuentwickeln und Schritt für Schritt an einen anerkannten Berufsabschluss heranzuführen.
Ein starkes Praxisbeispiel aus dem östlichen Mecklenburg-Vorpommern stellte Dennis Marusch von der Fischerei Müritz-Plau GmbH – den Müritzfischern –in der Podiumsdiskussion vor. Er berichtete, wie Mitarbeitende mit Unterstützung der IHK Neubrandenburg und der Agentur für Arbeit Neubrandenburg berufsbegleitend vom Fischer zum Verkäufer weiterqualifiziert wurden.
Dabei betonte Dennis Marusch, dass Teilqualifikationen für Unternehmen und ihre Beschäftigten vor allem dann erfolgreich sind, wenn alle Partner eng und verlässlich zusammenarbeiten: Unternehmen, Agentur für Arbeit, IHK und Bildungsträger. Nur so entstehen Qualifizierungswege, die zu den betrieblichen Anforderungen passen und den Beschäftigten echte Entwicklungsperspektiven bieten.
Ein besonderer Erfolg: Die Teilnehmenden erhielten 2024 bundesweit erstmalig ihre Zeugnisse für den Beruf Verkäufer.
Das Beispiel zeigt:
- Teilqualifikationen schaffen neue berufliche Perspektiven für Beschäftigte.
- Unternehmen können vorhandene Potenziale im eigenen Betrieb gezielt entwickeln.
- Entscheidend ist eine gute Abstimmung zwischen Betrieb, Agentur für Arbeit, IHK und Bildungsträger.
- Flexible Weiterbildungswege leisten einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung.