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"Clean Industrial Deal“: 6. Deutsch-Polnischen Energiekonferenz

Rund 130 Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung kamen in Swinemünde zur 6. Deutsch-Polnischen Energiekonferenz zusammen.

Eine Leinwand zeigt als Begrüßungstext "6. Deutsch-Polnische Energiekonferenz" mit entsprechender Übersetzung auf Polnisch.

© IHK

Unter anderem wurde über den neuen „Clean Industrial Deal“ der EU und dessen Auswirkungen auf die Euroregion Pomerania zu diskutiert. Damit soll die Wettbewerbsfähigkeit und Widerstandsfähigkeit der europäischen Industrie gestärkt werden. 

Der Hauptgeschäftsführer der mit veranstaltenden IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern, Torsten Haasch, hatte sich neben weiteren Podiumsgästen der Frage gestellt: Sind wir mit dem „Clean Industrial Deal“ auf dem richtigen Weg? Vorab erklärte Torsten Haasch dazu: „Der in diesem Februar von der Europäischen Union eingeschlagene Weg ist eine Gratwanderung – die Industrie sauberer zu machen, ohne ihre Wettbewerbsfähigkeit aufs Spiel zu setzen. Das ist ambitioniert, aber auch unerlässlich für den Wirtschaftsstandort.“ 

Weitere Mitveranstalter Sprachen Grußworte. Dazu gehörte auch Hauptgeschäftsführerin Monique Zweig von der IHK Ostbrandenburg. Sie betonte die Notwendigkeit des neuen EU-Kurses: „Das Ziel bleibt die Klimaneutralität bis 2050, aber der Weg dorthin muss praxistauglicher werden – mit weniger Bürokratie, mit mehr Wirtschaftlichkeit und mehr Vertrauen in die Innovationskraft der Unternehmen.“

Im Verlauf der Konferenz folgte eine Reihe von Vorträgen zu verschiedenen Aspekten des „Clean Industrial Deal“ mit Berichten aus Brüssel und aktuellen Einblicken in Energieversorgungsprojekte aus beiden Ländern. Begleitet wurde die Konferenz von einer Fachausstellung. Zudem bot sie den Gästen die Möglichkeit, Ideen zu den Themen Energieeffizienz, Wasserstoff, Erneuerbare Energien, Energiespeicher und Netzausbau für gemeinsame Projekte auszutauschen. 

Veranstalter der 6. Deutsch-Polnischen Energiekonferenz waren die Industrie- und Handelskammern Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern und Ostbrandenburg, die Wirtschaftskammer Nord in Stettin sowie weitere Partner. Die Konferenz ist in das vor einem Jahr gemeinsam gestartete deutsch-polnische Projekt „POLSMA – Pomerania-Region lebt nachhaltiges Management“ eingebettet und wurde mit dem Interreg VI A Kooperationsprogramm Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polen 2021-2027 gefördert. POLSMA soll kleine und mittelständische Unternehmen in der Grenzregion bei der Umsetzung der Vorgaben aus dem europäischen Green Deal unterstützen und begleiten. Auf dessen Grundlage soll Europa bis 2050 klimaneutral wirtschaften.