IHK erstellt erste CO₂-Bilanz
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Den Start in ein Nachhaltigkeitsmanagement zu finden, kann für viele Unternehmen eine Herausforderung darstellen. Dabei bietet die Treibhausgas-Bilanz einen guten Einstieg, um betriebliche Emissionen zu quantifizieren und wird mit der verschärften Regulierung in vielen Fällen sogar zur Pflicht.
„Die Treibhausgas-Bilanz gibt einen Überblick über eigene Emissionen und hilft, Einsparpotenziale einer Organisation zu ermitteln. Das ist ein wichtiger Schritt zu mehr Nachhaltigkeit, den wir zusammen mit unseren Mitgliedsunternehmen machen”, sagt der Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg Torsten Haasch.
Die erste Treibhausgas-Bilanz der Kammer wurde für das Jahr 2023 nach dem Greenhouse Gas Protocol erstellt. Sie umfasst ausgewählte wesentliche Verbräuche und Prozesse von Strombezug und Abfallmenge bis hin zur Anfahrt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die drei gängigen Bereiche – die sogenannten Scopes – ermöglichen, die verschiedenen Emissionsquellen zu unterscheiden und zu bewerten.
Die Messung des ökologischen Fußabdrucks steht im Mittelpunkt des deutsch-polnischen Projektes POLSMA (Pomerania lives sustainable management), an dem sich die IHK Neubrandenburg aktiv beteiligt. Das dreijährige Projekt richtet sich an KMU aller Branchen und startete am 1. September 2024.