Skip to main content Skip to page footer
| HDW International Internationale Veranstaltungen Startseite

Wirtschaftskreis Metropolregion Stettin: Viele Themen für 2026

Über 60 Gäste kamen zum ersten Wirtschaftskreis Metropolregion Stettin 2026 im „Radisson Blu“ in Stettin.

 

Foto (v.l.n.r.): Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg, Irena Stróżyńska, Honorarkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Stettin, Karl-Matthias Klause, Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Danzig. © IHK

Über 60 Gäste kamen zum ersten Wirtschaftskreis Metropolregion Stettin 2026 im „Radisson Blu“ in Stettin. Es war wie an jedem Jahresanfang ein „Wirtschaftskreis intern“ und daher vollgepackt mit neuen Projektideen und Vorhaben, die aus den Reihen der Teilnehmer vorgestellt wurden.

„Das Jahr 2026 kann nur besser werden“, eröffnete Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern, die Veranstaltung und reflektierte dabei auf die letzten drei Jahre ohne Wirtschaftswachstum in Deutschland. „Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass es bei uns in Mecklenburg-Vorpommern weiter vorangeht“, so Haasch weiter. Wichtig ist ihm für die bevorstehende Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, dass die Kandidaten auch die Entwicklung der deutsch-polnischen Grenzregion im Blick haben.

Der neue Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Danzig, Karl-Matthias Klause, war zum ersten Mal Gast beim Wirtschaftskreis. Über die Metropolregion Stettin hinaus betonte er die Fortführung einer engen Zusammenarbeit bis nach Pommern.

Die neun Projektvorstellungen des Abends aus ganz unterschiedlichen Bereichen der Wirtschaft waren alle auf die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Metropolregion ausgerichtet.

So gab Professor Norbert Zdrowomyslaw von der Fachhochschule Stralsund einen Einblick in seine neue Publikation zum Thema Standort- und Mittelstandsoffensive MV, ein freies Projekt, das er gemeinsam mit Studenten der Hochschule in Kooperation mit den Industrie- und Handelskammern in MV und weiteren Partnern entwickelt.

Die Stadt Penkun im Südosten Mecklenburg-Vorpommern hat sich die Planung eines Industrie- und Gewerbegebiets auf die Fahne geschrieben. Die ehrenamtliche Bürgermeisterin der Stadt Antje Zibell weiß, dass es ein ambitioniertes Projekt ist. Mit aktuell elf Hektar ist es ein eher kleines Gebiet, die Lage nahe der polnischen Grenze, die Verkehrsanbindung und die vorhandene und geplante Energieinfrastruktur wie Windenergie und Biogas machen es jedoch attraktiv für die Ansiedlung von deutschen und polnischen Unternehmen.

Auch das Start-up-Projekt „Hangar Strausberg“ der STIC Wirtschaftsfördergesellschaft Märkisch-Oderland mbH zielt auf die Ansiedlung von Unternehmen ab. Innovationen regionaler Unternehmen werden gefördert, die STIC unterstützt bei der Existenzgründung und beim Standortmarketing.

Weitere Projektvorstellungen beinhalteten Designleistungen für Industrieunternehmen durch die PAKO Engineering Sp.z o.o. sowie mögliche Ertragssteigerungen in der Landwirtschaft durch spezielle Wassersysteme und Pflanzenhilfsmittel für Flächen unter Wind- und Solaranlagen. Auch Themen wie die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Gesundheitswirtschaft und Maßnahmen zur Krisenvorsorge von Unternehmen spielten eine Rolle. Letzteres soll in Zukunft erneut im deutsch-polnischen Kontext beleuchtet werden.

Wissenswertes gab es zu einer Reihe von Veranstaltungen wie dem Hanseatic Business Forum am 12. Juni in Stargard und der Kooperationsbörse des Enterprise Europe Network beim Baltic Sea Business Day, der am 16. April 2026 gemeinsam von den IHKs in MV und der Landesregierung MV organisiert wird.

All diese gemeinsamen grenzübergreifenden Aktivitäten ordnen sich in die Zusammenfassung des Generalkonsuls Klause ein: „Die Zukunft muss gemeinsam gestaltet und darf nicht von Misstönen bestimmt werden. Die Wirtschaft spielt dabei eine bedeutende Rolle in der weiteren Annäherung beider Seiten.“

Bei Interesse an einzelnen Präsentationen wenden Sie sich bitte an dagmar.enste(at)neubrandenburg.ihk.de.