Rechtsaufsicht soll Vorwürfe prüfen
NEUBRANDENBURG (IHK/PM). Die IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern nimmt die im ARD-Beitrag "Eingewandert, ausgebeutet: Azubis aus Drittstaaten um jeden Preis?" vom 28. Juli 2026 erhobenen Vorwürfe sehr ernst. Die IHK Neubrandenburg hat den Sachverhalt selbst umfassend geprüft.
Zum Schutz aller Beteiligten hat das Präsidium der IHK Neubrandenburg in einer Sondersitzung am Mittwoch beschlossen, eine externe, von der Kammer unabhängige Stelle zusätzlich zu beauftragen. Die Rechtsaufsicht wird gebeten, eine geeignete Stelle zu benennen. Bis zum Vorliegen der Prüfungsergebnisse äußert sich die IHK nicht zu Einzelheiten des Falls.
Krister Hennige bleibt Präsident der IHK Neubrandenburg. Er wird jedoch im Zusammenhang mit dieser rechtlichen Prüfung die IHK nicht vertreten, sondern satzungsgemäß der dienstälteste Vizepräsident, Frank Benischke.
Der Schutz der Auszubildenden hat für die IHK immer höchste Priorität. Die Kammer prüft, ob zusätzliche Beratungsangebote für Auszubildende aus Drittstaaten oder andere Unterstützungsmaßnahmen eingerichtet werden sollten.