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Gemischtes Bild zwischen Erhöhungen und Entlastungen

Die Gemeinden im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte und im Landkreis Vorpommern-Greifswald haben ihre Realsteuerhebesätze für das Jahr 2026 in unterschiedliche Richtungen angepasst.

Ein Stapel Münzen, ein Kugelschreiber, ein Taschenrechner und mehrere Seiten Papier mit Zahlentabellen.

© v.poth / Adobe Stock

Während einige Kommunen deutliche Erhöhungen bei Grundsteuer und Gewerbesteuer beschlossen haben, senken andere ihre Sätze spürbar.

So hat Buchholz im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte seinen Hebesatz Grundsteuer A von 307 auf 210 Prozent reduziert, Godendorf von 480 auf 250. Klink und Klocksin senken die Belastung für Grundstückseigentümer durch die Grundsteuer B jeweils auf 420 Prozent. Gleichzeitig gibt es gegenläufige Entwicklungen: Beseritz und Möllenhagen erhöhen alle drei Hebesätze, Trollenhagen erhöht den Satz der Grundsteuer B auf 440 Prozent.

Im Landkreis Vorpommern-Greifswald ist das Bild ähnlich vielschichtig. Die Stadt Torgelow erhöht den Hebesatz der Grundsteuer B von 475 auf 550, Koblentz erhebt bei der Grundsteuer A 451 Prozent. Kröslin und Loissin erhöhen alle drei Hebesätze. Auf der anderen Seite senken Sauzin und Krummin ihre Hebesätze teils erheblich. Die Stadt Wolgast reduziert Grundsteuer A und B, erhöht jedoch die Gewerbesteuer von 390 auf 425 Prozent.

Insgesamt zeigt sich keine einheitliche Tendenz. Die Spanne der Hebesätze bleibt dabei beträchtlich: Bei der Grundsteuer B reicht sie im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte von 310 Prozent in Bütow und Silz bis 650 Prozent in Neubrandenburg, im Landkreis Vorpommern-Greifswald von 198 in Krummin bis 665 Prozent in Pasewalk.

Bei der Gewerbesteuer gibt es bis auf Rothemühl mit einer Senkung um 50 Prozentpunkte auf 350 Prozent, Iven mit einer Senkung um drei Prozentpunkte auf nunmehr 380 und Siedenbrünzow mit einer Senkung um einen Punkt auf 380 Prozent nur Erhöhungen. Spitzenreiter bei der Gewerbesteuer im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ist Beseritz mit 450 Prozent, gefolgt von Neubrandenburg mit 440 Prozent. Im Landkreis Vorpommern-Greifswald liegen Anklam, Jatznick, Nieden, Stolpe an der Peene, Torgelow und Wackerow mit jeweils 450 Prozent weiterhin wie schon im vergangenen Jahr an der Spitze.