Digitale Baugenehmigung: Fortschritt muss überall ankommen
Grundlage dafür ist die von Mecklenburg-Vorpommern entwickelte „Einer-für-Alle“-Lösung (EfA), die bundesweit Anwendung findet und bereits in über der Hälfte der Kommunen im Einsatz ist.
Doch in der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg und im Landkreis Vorpommern-Greifswald steht dieses digitale Angebot bislang nicht zur Verfügung. Für wichtige Investitionsprojekte bedeutet das, dass der digitale Weg versperrt bleibt.
So können derzeit unter anderem folgende mögliche Vorhaben nicht digital beantragt werden:
- die Sanierung und der Umbau des Ritterguts in Pentin bei Gützkow,
- der Umbau des ehemaligen Empfangsgebäudes der Bahn in Rossow bei Pasewalk,
- oder der Neubau eines City-Hotels in Neubrandenburg.
IHK-Präsident Krister Henninge betont dazu: „Wir wünschen uns, dass auch schnellstmöglich Unternehmen und Bürger in der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg und im Landkreis Vorpommern-Greifswald von diesem Angebot profitieren.“
Ein moderner Wirtschaftsstandort braucht moderne Verwaltungsprozesse. Die digitale Baugenehmigung darf kein Standortvorteil einzelner Regionen bleiben, sondern muss flächendeckend zur Verfügung stehen.