Höchste Zeit zum Handeln – Bürokratieabbau jetzt!
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IHK-Präsident Krister Hennige, Vizepräsident Frank Benischke und Hauptgeschäftsführer Torsten Haasch machten dabei deutlich: Die Bürokratielast ist für die Unternehmen im östlichen Mecklenburg-Vorpommern zu einer zentralen Wachstumsbremse geworden.
„Es ist Zeit für eine neue Balance zwischen Regulierung und Freiheit“, betonte Hennige. „Wir brauchen Vertrauen statt Misstrauensregeln und eine Politik, die zuhört, versteht und handelt. Wir stehen an einem Scheideweg: Wollen wir weiter debattieren – oder im Sinne der Menschen handeln, die Arbeitsplätze schaffen und Existenzen aufbauen wollen? Wir haben kein Erkenntnisproblem, wir haben ein Umsetzungsproblem.“
Mit diesen Gedanken verwies er auf das Statement der unternehmerischen Freiheit, das am 22. September während des diesjährigen IHK-Wirtschaftsempfangs der Öffentlichkeit vorgestellt worden war und auch den Ausschussmitgliedern während ihrer Sitzung an die Hand gegeben wurde.
Torsten Haasch unterstrich die Dringlichkeit des Bürokratieabbaus mit Blick auf die aktuelle Konjunkturumfrage: Sinkende Aufträge, zurückhaltende Investitionen und große Unsicherheit prägen die Wirtschaftslage.
Die IHK forderte die Abgeordneten deshalb eindringlich auf, den Bürokratieabbau jetzt entschieden mit voranzubringen und die Rahmenbedingungen für Unternehmen spürbar zu verbessern.
„Bürokratieabbau ist keine Option mehr – er ist überlebenswichtig für unsere Wirtschaft.“, so Krister Hennige.
Mit der gleichen Dringlichkeit verwiesen die IHK-Vertreter während der Ausschuss-Sitzung auf den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur im östlichen Mecklenburg-Vorpommern. Zentral stand der Ausbau der Bundesstraße 96 im Blickpunkt.