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Empfang zum „Tag der deutschen Einheit“ in Stettin

Zwei Wirtschaftsregionen, die zusammenwachsen: Die IHK lud kürzlich wieder zu ihrem traditionellen Empfang zum „Tag der deutschen Einheit“ in den Alten Schlachthof in Stettin ein.

Vier Personen stehen zum Foto bereit

© IHK

„Lassen Sie uns nach vorn schauen, was wir auch weiterhin in der Metropolregion Stettin gemeinsam auf den Weg bringen können!“ Mit dieser Aufforderung begrüßte der Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg, Torsten Haasch, die gut 60 Gäste des traditionellen Empfangs zum „Tag der deutschen Einheit“ im Alten Schlachthof in Stettin.

Stettin hat für diesen feierlichen Anlass eine besondere Symbolkraft. Die Stadt ist aus deutscher Sicht nicht mehr nur ein Ort jenseits der Grenze. Denn „die Grenze zwischen Deutschland und Polen ist schon lange keine Trennlinie mehr. Sie ist ein Verbindungselement zwischen zwei Wirtschaftsregionen, die zusammenwachsen“, führte Torsten Haasch weiter aus. „Und gerade in der grenzüberschreitenden Metropolregion Stettin profitieren wir gemeinsam davon.“

Diskutiert wurden brandaktuell der Ausgang der Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und die anstehenden Koalitionsgespräche. Torsten Haasch erläuterte, dass es Arbeitsgruppen zu einzelnen Themenfeldern einschließlich der deutsch-polnischen Zusammenarbeit geben wird und dass die IHK Neubrandenburg sich in die Gespräche gern einbringen und für den östlichen Landesteil einsetzen würde.

Auch in Zukunft plant die IHK Neubrandenburg gemeinsam mit den Kollegen im Haus der Wirtschaft neue Formate und spannende Themen für bewährte Veranstaltungen wie den Wirtschaftskreis Metropolregion Stettin. Sie kann sich dabei auf ein wachsendes Netzwerk mit innovativen Ideen verlassen.

Heiko Miraß, Parlamentarischer Staatssekretär für Vorpommern und das östliche Mecklenburg, betonte die enge Zusammenarbeit mit Polen als Wachstumsmotor für Mecklenburg-Vorpommern und dankte der IHK Neubrandenburg als einem der großen Player in der wirtschaftlichen Kooperation, der sein Netz schon über Jahrzehnte in der grenzüberschreitenden Region spannt. Auch er schaut auf Stettin als „…einen Ort, bei dem sich viel aus der Tradition ableitet und in die Zukunft weist. Die Dynamik ist zu spüren“, so Miraß.

Die Honorarkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Stettin, Irena Stróżyńska, blickte noch einmal auf die Zeit der Wiedervereinigung Deutschlands zurück und sprach von den damaligen Befürchtungen auf polnischer Seite. Schnell wurde klar, dass diese sich nicht bestätigten. „Wir können uns auf eine sehr gute deutsch-polnische Zusammenarbeit stützen, diese sollten wir uns auch weiterhin wünschen“, sagte Irena Stróżyńska und schloss mit dem Ausruf: „Möge es noch besser werden!“