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7. Deutsch-Polnische Energiekonferenz in Prenzlau: Gemeinsam die Energiezukunft der Oderregion gestalten

Neubrandenburg/Prenzlau (IHK/PM). Rund 140 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung kommen heute (17. September) zur 7. Deutsch-Polnischen Energiekonferenz in Prenzlau zusammen. Die etablierte Fachveranstaltung widmet sich in diesem Jahr dem Leitthema „Bürokratieabbau durch EU-Omnibusse – Chance für die Oderregion?“ und beleuchtet die Auswirkungen aktueller europäischer Gesetzesinitiativen auf Unternehmen, Energieprojekte und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

Im Mittelpunkt stehen die geplanten Vereinfachungen der Europäischen Union in den Bereichen Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit. Expertinnen und Experten stellen aktuelle Entwicklungen der Klima- und Energiepolitik vor und diskutieren, wie Unternehmen durch den Abbau bürokratischer Hürden entlastet werden können. Praxisberichte aus Deutschland und Polen sowie Einblicke in aktuelle Energieversorgungs- und Innovationsprojekte verdeutlichen die Chancen für die wirtschaftliche Entwicklung der Oderregion.

Die Veranstalter sehen in der Energiekonferenz eine wichtige Plattform für den grenzüberschreitenden Dialog. „Gerade in Zeiten tiefgreifender Transformationen im Energiesektor sind Kooperation, Wissenstransfer und ein gemeinsames Verständnis regulatorischer Rahmenbedingungen entscheidende Erfolgsfaktoren für die Wettbewerbsfähigkeit der Region“, betont Ralf Pfoth, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern. 

„Unternehmen brauchen vor allem Zeit für das, was Wertschöpfung schafft. Nachhaltigkeit darf nicht zum zusätzlichen Verwaltungsprojekt werden. Sie muss sich für Betriebe in niedrigeren Kosten, sicherer Energieversorgung, effizienteren Prozessen und neuen Geschäftsfeldern auszahlen. Dafür steht heute diese Konferenz“, sagt Monique Zweig, Hauptgeschäftsführerin der IHK Ostbrandenburg.

Neben Fachvorträgen und Diskussionsrunden bietet die Konferenz zahlreiche Möglichkeiten zum persönlichen Austausch und Netzwerken. Damit setzt die Veranstaltungsreihe ihre erfolgreiche Tradition fort, Akteure beider Länder miteinander zu vernetzen und gemeinsame Impulse für die Energiewende in der deutsch-polnischen Grenzregion zu geben.

Veranstalter der 7. Deutsch-Polnischen Energiekonferenz sind die Industrie- und Handelskammern Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern und Ostbrandenburg, die Wirtschaftskammer Nord in Stettin sowie weitere Partner. Die Konferenz ist in das deutsch-polnische Projekt POLSMA – „Pomerania-Region lebt nachhaltiges Management" eingebettet und wird mit dem Interreg VI A Kooperationsprogramm Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polen 2021-2027 gefördert. POLSMA soll kleine und mittelständische Unternehmen in der Grenzregion bei der Umsetzung der Vorgaben aus dem europäischen Green Deal unterstützen und begleiten. Auf dessen Grundlage soll Europa bis 2050 klimaneutral wirtschaften.