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Grundsteuerreform zeigt Wirkung: Steuerlast ändert sich in Kommunen

Die Grundsteuerreform trägt weiter zu Veränderungen bei der Festsetzung der Hebesätze in den Kommunen bei. Im ersten halben Jahr haben weitere 140 Gemeinden im Kammerbezirk ihre Hebesätze angepasst.

Mehrere Euromünzen in einem Stapel.

© v. Poth / Adobe Stock

 Dabei wurden sowohl Steigerungen als auch Senkungen der Grundsteuerhebesätze vorgenommen. Spitzenhebesatz bei der Grundsteuer B für Unternehmens- und Privatgrundstücke im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte bleibt Neubrandenburg mit 650 %, gefolgt von Kublank mit 600 %, Woldegk mit 590 % und Malchin mit 571 %. Im Landkreis Vorpommern-Greifswald ist Pasewalk mit 665 % an die Spitze gerutscht, gefolgt von Anklam mit 655 %. Der ehemalige Spitzenreiter Wackerow hat von 700 auf 600 % gesenkt und liegt damit jetzt auf Platz 3.

Auch bei der Grundsteuer A für land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen hat die Grundsteuerreform ihre Spuren hinterlassen. Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte verlangt Priepert mittlerweile 700 %, gefolgt von Ritzerow mit 655 %, Grünow mit 640 % und Zettemin mit 603 %. Im Landkreis Vorpommern-Greifswald führt noch immer Wackerow mit 550 % (zuvor 560 %), gefolgt von Jatznick mit 450 %. Anklam liegt durch die Senkung von zuvor 600 % auf jetzt 550 % auf Rang 3.

Bei der Gewerbesteuer liegt Neubrandenburg nach wie vor mit 440 % vor Demmin mit 435 % und Kublank mit 430 %. Im Landkreis Vorpommern-Greifswald liegen die Städte Anklam, Jatznick, Nieden, Stolpe an der Peene, Torgelow und Wackerow mit 450 % an der Spitze.

Von einer Entlastung der Wirtschaft kann angesichts der Höhe der Hebesätze keine Rede sein. In Anbetracht der finanziellen Probleme der Kommunen besteht dringender Handlungsbedarf, die Ausgaben zu senken. Die aktuellen Hebesätze finden Sie hier.