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IHK-Handelsausschusses: Branche will trotz steigender Kosten positiv bleiben

Das DigitalMobil Handel (DiMo) des Mittelstand-Digital Zentrums Handel hat bei der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern unlängst Station gemacht.

Menschen besprechen sich stehend im Kreis.

© IHK

Die Besatzung brachte dem Handelsausschuss in seiner Herbstsitzung digitale Lösungen für den stationären Handel nahe, um das Einkaufserlebnis im Geschäft zu unterstützen, zu verbessern und so noch mehr Kunden in die Läden zu locken. Das DiMo-Team Christian Ehrig und Werner Herwig stellte den anwesenden Mitgliedern einen 360°-Rundgang durch ein Modegeschäft, das digitale Schaufenster, ein digitales Spiel, Multisensorik, ein virtuelles Produktregal und elektronische Preisschilder vor. 

In der Austauschrunde verschafften sich die anwesenden Branchenvertreter einen Überblick über die aktuelle Lage im regionalen Handel und darüber hinaus. Die meisten sprachen von stagnierenden Umsätzen im Vergleich zu den Vorjahren bei weiter steigenden Kosten für Energie und Personal. Deutlich besser geworden sei hingegen die Fachkräftesituation. Es kämen wieder mehr Bewerbungen – und gute noch dazu. „Mittlerweile können wir uns unsere neuen Mitarbeiter wieder aussuchen. Das war lange Zeit nicht mehr möglich gewesen“, zeigten sich einige erleichtert. Großes Kopfzerbrechen bereiten allerdings viele Nachwuchskräfte, die wenig Belastbarkeit und unzureichende Kompetenzen während ihrer Ausbildung an den Tag legten. Trotz allem wollten die Unternehmer positiv bleiben, kamen sie überein.

Ralf Pfoth, Leiter des Bereiches Wirtschaft- und Standortpolitik der IHK, informierte über das geplante Kassengesetz. Demnach müssen Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 100.000 Euro ab Januar 2028 elektronische Kassensysteme nutzen. Außerdem sieht es vor, die Bonpflicht weitestgehend abzuschaffen. Stattdessen soll der Beleg elektronisch zur Verfügung gestellt werden. Was das – wie die Politik argumentiert – mit Bürokratieabbau zu tun habe, bezweifelte Ralf Pfoth mit Verweis darauf, dass die IHK eine Stellungnahme zum geplanten Kassengesetz abgegeben hat. Überdies verwies er darauf, dass die Deutsche Industrie- und Handelskammer sich derzeit zu aktuellen Regelungen am Arbeitsmarkt wie Kurzarbeitergeld, Kündigungsschutz, Ehegattensplitting und krankheitsbedingte Ausfälle neupositioniert und ermunterte die Unternehmer aus der Region zu einer regen Beteiligung an der