Außenwirtschaftsförderung des Bundes

Die Außenwirtschaftsförderung des Bundes unterstützt deutsche Unternehmen auf vielfältige Weise bei der Erkundung und Erschließung ausländischer Märkte.

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Bundesrepublik Deutschland Germany Trade and Invest (GTaI) informiert über rund 125 Märkte der Welt und bietet mit ihrem umfangreichen Informationsangebot vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen eine kompetente und verlässliche Entscheidungsgrundlage zur Erschließung dieser Märkte. GTaI verfügt über ein weltweites Auslandsnetz von Mitarbeitern, die vor Ort Informationen über Auslandsmärkte recherchieren. Sie arbeiten dabei eng mit den Deutschen Auslandshandelskammern (AHK) zusammen.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt mit seinem Programm "Maßnahmen zur Erschließung von Auslandsmärkten für kleine und mittlere Unternehmen des produzierenden Gewerbes und für Dienstleister" Unternehmen dabei, sich international zu positionieren. Das Programm beinhaltet verschiedene Module, die individuell für interessierte Unternehmen nutzbar sind:

Modul Marktinformation: eintägige, im Inland organisierte Länderinformationsveranstaltungen.

Modul Markterkundung: Unternehmerreisen mit dem Ziel der Sondierung von Geschäftsmöglichkeiten in schwierigen oder neuen Märkten (inkl. aktive Kontaktanbahnung und Netzwerkbildung zwischen deutschen Unternehmen und potenziellen lokalen Geschäftspartnern).

Modul Geschäftsanbahnung: Unternehmerreisen mit der Möglichkeit einer Unternehmenspräsentation, der Organisation von Einzelgesprächen und der Erstellung intensiver Zielmarktanalysen.

Modul Einkäufer- und Informationsreisen: Reisen ausländischer Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Politik nach Deutschland mit dem Ziel, Leistungen deutscher Unternehmen kostenfrei zu präsentieren und Referenzprojekte vorzustellen.

Modul Managerfortbildung: Adressaten sind jüngere Führungskräfte hauptsächlich kleiner und mittlerer Unternehmen im Ausland, die an Wirtschaftskooperationen mit deutschen Unternehmen interessiert sind.

Modul Messebeteiligungen: Das Auslandsmesseprogramm bietet Unternehmen die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Gemeinschaftsmessestandes unter dem Dach "Made in Germany" auf attraktiven Märkten mit ihren Produkten und Dienstleistungen zu präsentieren.

Detaillierte Informationen über die einzelnen Module und weitere Möglichkeiten der Außenwirtschaftsförderung, wie beispielsweise die branchenbezogenen Exportinitiativen oder auch Finanzierungsunterstützung, bietet das Internetportal des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Geschäftsmöglichkeiten für deutsche KMU in Afrika: Beratungsgutscheine als neues Instrument der deutschen Außenwirtschaftsförderung

Die neuen „Beratungsgutscheine Afrika“ des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unterstützen kleine und mittelständische deutsche Unternehmen bei der Erschließung von Märkten auf dem afrikanischen Kontinent.

Die Unternehmen können sich in sämtlichen Branchen und allen afrikanischen Ländern von den deutschen AHKs und ausgewählten Consultants bedarfsorientiert beraten lassen. Dieses Instrument steht zunächst bis Ende 2023 zur Verfügung. 

Das Förderprogramm „Beratungsgutscheine Afrika“ im Rahmen des Wirtschaftsnetzwerks Afrika des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWi) sieht eine Zuwendung zu Beratungsleistungen (75% der Beratungskosten) zur Vorbereitung und Umsetzung von förderungswürdigen Vorhaben in afrikanischen Märkten vor. Die Beratung erfolgt durch qualifizierte und erfahrene in- und ausländische Beratungsunternehmen und -organisationen, die durch das BAFA gelistet sind. Der Tagessatz pro Beratertag liegt je nach Beratungsanliegen zwischen 800 und maximal 1.200 Euro netto.

Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) mit einer Betriebsstätte/Niederlassung in Deutschland können bis zu drei Gutscheine im Jahr für maximal 15 Beratungstage beantragen. Das Angebot ist branchenunabhängig und kann für Vorhaben in jedem afrikanischen Zielland genutzt werden.

Beratungsanliegen umfassen Business-Case-Berechnung, Vermittlung von Geschäftspartnern/Kontakten, rechtliche Rahmenbedingungen, Finanzierung, Gründung einer Niederlassung, Zoll-/ Einfuhrbestimmungen, Marktanalyse/ -recherche, Aufbau von Vertriebsstrukturen, Logistik und Transport, Zertifizierungen und Normen. Details dazu sind in den Förderrichtlinien des BAFA zu finden.

Weitere Informationen auch zur Beantragung und dem Verfahren der Förderung lesen Sie hier. Mit Ihren Fragen können Sie sich an die IHK Neubrandenburg oder direkt an die Geschäftsstelle Wirtschaftsnetzwerk Afrika wenden.

Eröffnung 29. Ausschreibung des Netzwerks IraSME / KMU-Förderung im ZIM

Das ZIM-Programm (Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand) des BMWi und das IraSME-Koordinationsbüro (International Research Activities in Small and Medium sized Enterprises) haben kürzlich die 29.Ausschreibung des internationalen Fördernetzwerks IraSME eröffnet.Bis zum 30. März 2022 können mittelständische Unternehmen (sowie kooperierende Forschungseinrichtungen) aus den teilnehmenden Ländern/Regionen Anträge für ihre innovativen marktorientieren Forschungs- und Entwicklungsprojekte einreichen.

Auf einen Blick:

Was wird gefördert?     - FuE-Kooperationsprojekte von Unternehmen oder von Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen ohne Einschränkung auf bestimmte Technologien und Branchen.

Wer wird gefördert?      - kleine und mittlere Unternehmen (KMU), weitere mittelständische Unternehmen, nichtwirtschaftlich tätige Forschungseinrichtungen als Kooperationspartner von Unternehmen (gemäß Richtlinien der beteiligten Länder/Regionen)

Wie wird gefördert?      - Für deutsche Antragsteller erfolgt die Zuwendung als nicht rückzahlbarer Zuschuss in Form einer Anteilsfinanzierung bezogen auf die zuwendungsfähigen Kosten. Höhe der zuwendungsfähigen Kosten: für Unternehmen je Teilprojekt bis 450.000 Euro, für Forschungseinrichtungen je Teilprojekt bis 220.000 Euro

Welche Länder?           - aktuell: Belgien (Flandern + Wallonien), Brasilien, Deutschland, Luxemburg, Österreich, Russland, Türkei

Für deutsche Antragsteller steht wie immer das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des BMWi als Förderinstrument zur Verfügung.

Auf folgenden Seiten sind Informationen zu der aktuellen IraSME-Ausschreibung einschließlich der teilnehmenden Länder/Regionen veröffentlicht:

Fragen hierzu beantwortet die AiF Projekt GmbH - Projektträger des BMWi: zim-international(at)aif-projekt-gmbh.de.

 

Sie möchten einen neuen Auslandsmarkt erschließen oder Ihre bestehenden Aktivitäten weiter ausbauen? Nutzen Sie die geförderten Maßnahmen des Markterschließungsprogramms (MEP) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) für den Wasser- und Abwassersektor.

Ziel des Programms:

Das MEP verfolgt das Ziel, Ihre Technologien und Dienstleistungen international zu positionieren und zu verbreiten, um Ihre Exporte zu steigern! Sie als Teilnehmer an einem der Projekte sammeln wertvolle Marktinformationen aus erster Hand, haben die Möglichkeit sich vor einem Fachpublikum zu präsentieren und treffen potenzielle Geschäftspartner.

Nutzen auf einen Blick:

  • Sie erhalten Marktinformationen aus erster Hand
  • Sie können Exportstrategien beurteilen und Risiken besser vorbeugen
  • Sie erkunden schnell und einfach neue Märkte
  • Sie knüpfen Kontakte und bilden Netzwerke
  • Sie treffen Geschäftspartner vor Ort
  • Sie steigern Ihre Erfolge im Auslandsgeschäft und Ihre Exporte
  • Sie profitieren von einer wesentlichen Zeit- und Kosteneinsparung

Maßnahmen zum Wasser- und Abwassersektor im Ausland:

German Water Partnership organisiert für Sie in Kooperation mit den jeweiligen Auslandshandelskammern Maßnahmen für Ihren Geschäftserfolg.

Weitere Informationen zu einzelnen Maßnahmen finden Sie hier.