Verkehrsinfrastruktur

Die verkehrliche Erreichbarkeit einer Region ist eine der wesentlichen Standortvoraussetzungen für Unternehmen. Die IHK setzt sich sowohl für die Verbesserung der Einbindung der IHK-Region in die überregionalen Verkehrsnetze als auch die Verbesserung der Verkehrsnetze innerhalb der Region ein. Funktionierende Verkehrswege sind für unsere Region unverzichtbar.

Straßenbau 2017: Straßenbauamt Neustrelitz stellt Jahresbauprogramm 2017 vor

In der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern hat der Leiter des Straßenbauamtes Neustrelitz, Jens Krage, den Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Tourismus das Bauprogramm für das Jahr 2017 vorgestellt. Insgesamt sind 64 Maßnahmen an Bundes- und Landesstraßen in der IHK-Region vorgesehen.

Dem Straßenbauamt Neustrelitz stehen in seinem Zuständigkeitsbereich im laufenden Jahr insgesamt 28,6 Mio. Euro Bundes- und 16,7 Mio. Euro Landesmittel für den Um- und Ausbau sowie den Erhalt von Bundes- und Landesstraßen und den Bau von Radwegen zur Verfügung. Laut Straßenbauamt liegt der Fokus der für 2017 geplanten Baumaßnahmen auf Landesseite eindeutig auf dem Um- und Ausbau. Fast die Hälfte der Mittel wird hierfür eingesetzt. Dahinter folgen Erhaltungsmaßnahmen und der Neubau von Radwegen. Die Bundesmittel fließen zu rund 60 Prozent in die Erhaltung. Im Rahmen der verfügbaren Mittel können neun Brückenbaumaßnahmen, 21 Deckenerneuerungen, 17 Um- und Ausbaumaßnahmen sowie 17 Radwege an Bundes- und Landesstraßen realisiert werden.

Nähre Informationen zu den konkreten Vorhaben stehen Ihnen unter Downloads zur Verfügung.

Bundesverkehrswegeplan 2030: IHK-Stellungnahme

Die IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern hat zum Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 Stellung genommen. In der neunseitigen Stellungnahme setzt sich die IHK u. a. für eine Höherstufung von Vorhaben ein, die der Verbesserung der großräumigen Infrastrukturanbindung des östlichen Mecklenburg-Vorpommerns dienen. Dazu zählen bspw. die Ortsumgehungen Usadel und Warlin im Zuge der B 96. Darüber hinaus wirbt die IHK Neubrandenburg für die Beibehaltung der Einstufung zahlreicher wichtiger Straßenvorhaben, wie bspw. der OU Mirow, der B 189 n Mirow – Wittstock als wichtigem Lückenschluss im Bundesfernstraßennetz oder der OU Weisdin. Handlungsbedarf besteht für die IHK auch hinsichtlich der Schieneninfrastrukturvorhaben in der IHK-Region. Hier fordert die Kammer eine umfassende Bewertung der Vorhaben im östlichen Mecklenburg-Vorpommern.

Die Stellungnahme der IHK steht Ihnen unter Downloads zur Verfügung.

Informationen und Unterlagen zum Bundesverkehrswegeplan (BVWP) werden im Internet unter www.bvwp2030.de bereitgestellt.

 

 

 

B 96 (Nord) - Zügiger Ausbau im Nordosten Deutschlands

Copyright IHK 2015

Vor dem Hintergrund des dringenden Handlungsbedarfes beim Ausbau der Bundesstraße 96 sowie der für 2016 vorgesehenen Fertigstellung des neuen Bundesverkehrswegeplanes, haben die IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern und die IHK Potsdam die Informationsbroschüre „B 96 (Nord) – Zügiger Ausbau im Nordosten Deutschlands“ erstellt.

Mit der Broschüre informieren die IHKs darüber, warum der schnelle Ausbau dieser wichtigen Nord-Süd-Achse für die Unternehmen, die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaftsstandorte entlang der Bundesstraße sowie für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort dringend notwendig ist. Eine deutliche Verbesserung der Verkehrssicherheit und Lebensqualität für Einwohner und Gäste entlang der B 96 sowie die bessere Anbindung der Wirtschaftsstandorte an die Metropole Berlin stehen für die IHKs im Mittelpunkt.

Die Broschüre steht Ihnen im Bereich Downloads zur Verfügung.

Infrastruktur-Ausbaubedarf in der Region der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern

Vor dem Hintergrund der aktuellen Erarbeitung eines neuen Bundesverkehrswegeplanes (BVWP) 2015 sowie des dringenden Handlungsbedarfes beim Ausbau der Verkehrsinfrastruktur hat die IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern einen Forderungskatalog erarbeitet, der den Handlungsbedarf im Infrastrukturbereich aufzeigt. Er umfasst die aus Sicht der IHK notwendigen Infrastrukturausbauvorhaben im Ostteil des Landes Mecklenburg-Vorpommern, die notwendig sind, um die überregionale Anbindung der Region künftig deutlich zu verbessern. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur die Straßenverkehrsinfrastruktur sondern auch die Schienenverkehrsinfrastruktur und die Wasserstraßen.

Zentrale Forderungen der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern sind:

  • die zügige Planung und konsequente Realisierung des Ausbaus der B 96 von der A 20 nach Berlin,
  • die schnelle Planung und konsequente Realisierung des Neubaus der Verbindung von Mirow nach Wittstock (B189 n), einschließlich der Ortsumgehung Mirow,
  • die Anmeldung der regional bedeutsamen Projekte für den Bundesverkehrswegeplan 2015 und
  • Fernzughalte zwischen Müritz und Haff zu sichern beziehungsweise auszubauen.