Warenexport aus der EU

Warensendungen, die die Europäische Union verlassen und in sog. Drittländer ausgeführt werden, werden unter dem Begriff Export zusammengefasst.

Bei der Abwicklung von Exportgeschäften sind zahlreiche Vorschriften zu beachten über die Sie Ihre IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern gerne informiert. Dazu gehören im Wesentlichen der Zollkodex der Europäischen Union und die Zollkodex-Durchführungsverordnung sowie das Außenwirtschaftsgesetz und die Außenwirtschaftsverordnung , die Vorschriften der Bundesfinanzverwaltung, Exportkontroll- und Embargovorschriften, das Umsatzsteuerrecht sowie individuelle Vorschriften und Tarife der Drittländer.

US-Strafzölle auf Stahl und Aluminium

Die neuen Strafzölle von 25 Prozent auf Stahl und zehn Prozent auf Aluminium bei Einfuhr in die USA werden seit dem 1. Juni 2018 auch für EU-Ursprungswaren erhoben.

Die Zusatzzölle waren am 23. März 2018 eingeführt worden, zunächst jedoch nicht für EU-Ursprungswaren. Weiterhin ausgenommen vom Zusatzzoll sind Ursprungswaren Australiens, Argentiniens, Brasiliens und Südkoreas.

Die Zollsätze erhöhen sich damit bei Stahlprodukten von derzeit 0 % auf 25 %. Bei Aluminiumprodukten werden auf die aktuellen Zölle in Höhe von 0 – 6,5 % zusätzlich 10 % erhoben.

Auf Einzelfallbasis können US-Firmen Ausnahmen bei Nichterzeugung oder nicht bedarfsdeckender Erzeugung beantragen oder wenn durch mangelnde Importe die nationale Sicherheit bedroht erscheint.

Eine unverbindliche Übersicht zu den betroffenen Zolltarifnummern finden Sie hier.